Leser-Info: Mal was Grundsätzliches …

oder auch: Als Autorin muss ich mir nicht alles bieten lassen

Hallo ihr lieben Leser meiner Geschichten,

Es tut mir leid, dass ich mich mit einem so unschönen Thema an euch wenden muss, aber nach gestern Abend halte ich ein paar deutliche Worte für notwendig.

Gestern Abend, kurz, nachdem ich das neue Kapitel von „Die zwei Könige“ hochgeladen habe, erhielt ich ein Review, das in seinem Unterton gelinde gesagt ziemlich unverschämt war. Dementsprechend scharf fiel meine Antwort aus. Denn ich bin der Meinung, dass ich mir als Autorin nicht alles bieten lassen muss.

Die meisten von euch brauchen sich von dem Inhalt dieses Artikels nicht persönlich angesprochen oder beleidigt fühlen, es sind vielmehr die Einzelfälle, die mir den Spaß verderben. Auch wenn das nicht so sein sollte, aber es sind ja immer die negativen Dinge, die einem länger im Gedächtnis bleiben. Außerdem bin ich es leid, ein und dieselbe Sache wieder und wieder zu erklären und dann festzustellen, dass es nicht ankommt. Denn das ist einfach nur frustrierend.

Ich weiß, dass einige von euch nicht begeistert sind, weil sie zwei Wochen auf ein neues Kapitel von D2K warten müssen. Manch einer würde es sogar am liebsten sehen, dass ich alles auf einmal poste. Andere verstehen meine Gründe oder akzeptieren meine Entscheidung – und hey Leute, das weiß ich sehr zu schätzen <3

Wie gesagt, das hier geht nicht gegen euch. Ich bin dankbar, weil ihr meine Geschichten lest und weil ihr da seid. Jede Rückmeldung ist für mich wie ein kleines Weihnachten – ganz besonders dann, wenn meine Geschichten euch glücklich machen, einen miesen Tag retten oder gebrochene Leserherzen heilen.

Aber leider gibt es auch – und das ist nicht nur bei mir so, ich habe mir sagen lassen, dass andere Autoren das auch erleben – Leser, die nur dann aus ihrer Versenkung hervorkommen, wenn sie etwas zu meckern haben, was in den meisten Fällen nicht sehr konstruktiv ist. Interessanterweise geht es dabei jedes Mal genau um die Themen, die ich zuvor auf FF.de und in diesem Blog ausführlich erklärt habe.

So leid es mir tut – das ist frustrierend und ärgerlich.

Und daher jetzt noch einmal und für alle Zeiten:

  • Als ich im Sommer 2013 das erste Kapitel von „Der Spion“ hochlud, hatte ich gerade angefangen, den dritten Teil meiner Trilogie „Die Bürde der schwarzen Magier“ zu schreiben. Ein Band hat ungefähr so viele Wörter wie zwei englische Bände von A Song Of Ice And Fire oder die ersten sechs Bände von Harry Potter. An einem Band schreibe ich inklusive Korrekturen im Schnitt zwei Jahre. Als ich vor zwei Jahren nach FF.de kam, war ich also schon seit vier Jahren am Schreiben und hatte dementsprechend viele Kapitel auf Vorrat, mittlerweile gehen mir diese aus, wenn ich konstanten Nachschub liefern will.

  • In meinen Geschichten stecken sehr viel Arbeit, Hingabe und Liebe zum Detail. Besonders meine Fortsetzung ist mit ihren mehr als sechs Erzählcharakteren, ihren Beziehungen zueinander, aber auch den politischen Verwicklungen, die ab dem 2. Band immer mehr zunehmen, nichts was man mal eben so runterschreibt. Es gibt Phasen, in denen ich kaum schreibe, weil sich erst neue Ideen entwickeln müssen, was ein weiterer Grund ist, warum ich im Schnitt zwei Jahre an einem Band sitze. Diese Komplexität sorgt auch dafür, dass die Korrekturen entsprechend umfangreich sind.

  • Ich lade keine unfertigen Geschichten hoch. Das heißt, ich schreibe anders als andere Autoren auf FF.de nicht ein Kapitel und lade es hoch, sobald es fertig ist. Schreiben ist ein kreativer Prozess und meine Art zu schreiben (Discovery Writing und das oft sehr unchronologisch) ist stark davon geprägt. Das bedeutet, dass ich oft noch einmal an bereits fertige Kapitel ran muss, wenn ich mit der Geschichte schon ein gutes Stück weiter bin. Es ist richtig, Band 3 „Das Heiligtum von Yukai“ ist seit einigen Wochen fertig geschrieben, aber das ist nur die Rohfassung. Ich werde mehrere Monate brauchen, um die Story Korrektur zu lesen und zu überarbeiten. Deswegen wird sie frühestens im Sommer 2016 online gehen. Wenn ich D2K wöchentlich hochladen würde, dann hättet ihr eine Lücke von mehreren Monaten. Und ich bin sicher, das würde auch nicht auf viel Gegenliebe stoßen.

  • Korrekturen sind zeitaufwändig. Fehler und unschöne Formulierungen fallen eher auf, wenn man eine fertige Story ein paar Monate ruhen lässt, bevor man sie überarbeitet. Aus diesem Grund korrigiere ich außerdem jedes Kapitel vor dem Hochladen ein letztes Mal. D2K ist nicht nur sehr komplex, die Kapitel sind auch sehr lang. Das bedeutet, dass ich mehrere Stunden brauche, um ein Kapitel ein letztes Mal zu korrigieren. Auf diese Weise kann ich die Qualität meiner Geschichten gewährleisten. Aber gerade bei den Kapiteln meiner Hauptstory kostet mich das sehr viel Zeit.

  • Unter tausend schwarzen Sonnen“ wird von mir NICHT neuerdings wöchentlich hochgeladen, weil ich dieser Story vor D2K den Vorzug gebe. Diese Geschichte war bis jetzt problematisch, weil das Interesse nach kurzer Zeit nachgelassen und mich mit einem Gefühl von Unsicherheit zurückgelassen hat. Deswegen hatte ich sie zwischenzeitlich eingestellt. In Gesprächen mit einigen Lesern hat sich herausgestellt, dass wöchentliche Kapitel es erleichtern, an der Story dran zu bleiben, da die Kapitel sehr kurz sind. Das war der Anlass für die Umfrage, die ich vor einigen Wochen unternommen hat. Und sie hat mich darin bestätigt. Im Gegensatz zu einem Kapitel von D2K brauche ich für die Korrektur eines Kapitels von U1000sS allerdings nicht einmal eine ganze Mittagspause. Der zusätzliche Zeitaufwand ist damit für mich gering.

  • Auch wenn es U1000sS nicht gäbe, würde meine Hauptstory nur im Zwei-Wochen-Rhythmus weitergehen. Denn sonst gehen mir die Kapitel aus, bevor der 3. Band fertig ist. Und auch dieser wird nur alle zwei Wochen geupdatet, weil ich sonst mit der 2. Trilogie nicht nachkommen werde. Zumal dann noch das weiter oben angesprochene Problem mit den Korrekturen ist. Denn auch das trägt dazu bei, dass ihr weiterhin die gewohnte Qualität erhaltet. Und es gibt noch einen weiteren Punkt: Wenn ich mich nur noch mit den Korrekturen der aktuell laufenden Geschichten befassen würde, damit ihr eure wöchentlichen Kapitel bekommt, hätte ich keine Zeit mehr zum Schreiben.

  • Ich kann es nicht allen recht machen. Einige Leser sind mit einem Kapitel D2K in zwei Wochen ausgelastet, während andere mehr wollen. Letztendlich treffe ich die Entscheidung, wie häufig ich eine Story hochlade, jedoch danach, was zeitlich für mich persönlich vertretbar ist. Ich bin auch nur ein Mensch. Ich sitze nicht den ganzen Tag zuhause und schreibe, ich habe einen Vollzeitjob. Und ich habe ein Privatleben.

Es wird also dabei bleiben, dass meine Hauptstory nur alle zwei Wochen weitergeht. Da lasse ich weder mit mir verhandeln noch mich auf Forderungen ein. Das wird sich nur dann ändern, wenn ich etwas an meiner persönlichen Situation ändert, so dass ich mehr Zeit zum Schreiben habe. Was sehr unwahrscheinlich ist, da ich auch von etwas leben muss.

Und um auf dem Punkt bezüglich meines ’Gejammer’ zurückzukommen:

Ja, ich bin in meine Geschichten emotional involviert. Besonders, wenn ein geliebter Charakter eine schlimme Zeit durchmachen muss, leide ich mit. Aber genau das macht die Essenz des Schreibens aus. Je tiefer ich selbst in der Story stecke, desto glaubwürdiger und realistischer gelingt mir die Umsetzung und desto mehr kann ich die Leser bewegen. Gewisse Szenen von D2K, aber auch U1000sS in seiner Gesamtheit haben mich in dieser Hinsicht persönlich und als Autorin ein gutes Stück weitergebracht. Der eine Monat, in dem ich U1000sS im vergangenen Jahr geschrieben habe, war einer der besten und intensivsten meines Lebens. Problematisch wird die emotionale Involvierung erst dann, wenn ich nicht weiß, wo ich bei euch dran bin, weil die Rückmeldungen ausbleiben. Und das ist der Punkt, an dem ich eine Geschichte lieber einstelle, bevor ich mit dem Gefühl weitermache, dass ich nur Müll produziere. Leider war das bei U1000sS zwischenzeitlich der Fall. Ich wusste nicht mehr weiter und diese Unsicherheit hat zu einer ausgedehnten Phase von Selbstzweifel geführt. Eure Rückmeldungen sind nicht nur der einzige Lohn für meine Arbeit, sondern – was für mich persönlich viel wichtiger ist – die einzigen Anhaltspunkte, ob das was ich schreibe gut ist. Sie bestärken mich und weisen mich auf Punkte hin, die ich verbessern muss. Und das ist auch etwas, das zur Qualität meiner Geschichten beiträgt.

Das Review von gestern Abend hat mich außerdem zu der Frage gebracht, was ich als Autor eigentlich muss.

Die Antwort ist: nichts.

Faktisch bin ich meinen Lesern gegenüber zu nichts verpflichtet. Ich habe keinen Vertrag und ich werde nicht fürs Schreiben bezahlt, zumal das bei Fanfiction nicht möglich wäre. Ich schreibe meine Geschichten für mich und teile sie nur, weil ich anderen zurückgeben möchte, worum sie beim Ende von The High Lord betrogen wurden. Und weil es mich glücklich macht, andere Menschen glücklich zu machen.

Aber, ich muss weder:

  • euch regelmäßig mit neuen Kapiteln versorgen, geschweige denn überhaupt.

  • auf eure Reviews antworten.

  • Mailkontakte pflegen.

  • euch über meine Projekte auf dem Laufenden halten und mit Hintergrundinformationen versorgen.

  • Weihnachts- oder Halloween-Specials schreiben oder Leserwünsche in Bonuskapitel aufnehmen.

  • Anonyme Reviews zulassen, damit auch die nicht angemeldeten Leser eine Möglichkeit haben, mir zu schreiben.

  • Und ich bin weder dazu da, euch zu bespaßen noch damit ihr euren persönlichen Frust an mir auslassen könnt.

Ich mache das alles freiwillig und gerne. Weil ich den Kontakt zu und den Austausch mit euch schätze. Weil ich dankbar dafür bin, dass ihr meine Geschichten lest und euch etwas davon zurückgeben will. Weil ich mich als Leser über Schreibnews und Hintergrundinfos freuen würde. Und weil ich euch nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen will. Einige von euch sind von Anfang an dabei, andere sind später hinzugekommen und geblieben. Ohne eure Stimmen hätte ich beim Fanfiktion Award gegenüber den Geschichten aus den großen Fandoms keine Chance gehabt.

Und das ist ziemlich toll <3

Nur sind es wie gesagt leider diese Einzelfälle, die mir vorübergehend den Spaß an der ganzen Sache verderben. Nach zwei Jahren, anderthalb Bänden und zahlreichen weiteren Geschichten, mit denen ich meinen Headcanon nach und nach erweitere, bestürzen mich derartige Kommentare und hinterlassen bei mir den Eindruck mangelnden Vertrauens bzw. mangelnden Bewusstseins dafür, wie viel Arbeit in meinen Geschichten steckt. Und es bestürzt mich, dass noch immer hier und da der Glaube existiert, ich würde die Kapitel hochladen, sobald sie geschrieben sind. Glaubt mir, wenn ich das machen würde – das Resultat würdet ihr nicht wollen.

Vielen Dank fürs Lesen! Es tut mir leid, dass ich das überhaupt einmal sagen musste. Aber in meinen Augen war es notwendig. Und ihr braucht mich dafür auch nicht mögen.

Ich werde diesen Artikel bei dem jeweils nächsten Kapitel von U1000sS und D2K verlinken und bei jedem Kommentar, in dem dieses Thema noch einmal aufkommt.

Nachtrag: Nachdem dieser Leser meinte, mich weiter behelligen zu müssen, habe ich entschieden, die Möglichkeit, anonyme Reviews zu schreiben, bis zum Ende des Jahres zu deaktivieren. Ich hoffe, auf diese Weise vor Trollen und Hatern weitgehend Ruhe zu haben.

(6) Kommentare

  1. Hey Sonea,
    du hast dir wirklich viel Mühe gegeben, deine Sichtweise offenzulegen, leider bezweifle ich, dass es bei den richtigen Menschen ankommt. Die wenigsten werden diesen Beitrag lesen, oder gar beherzigen. Beim nächsten Mal machen sie wahrscheinlich einfach weiter und man selbst muss einfach lernen, darüberzustehen. Don’t feed the Troll. Mach dein eigenes Ding, wer nicht damit klar kommt, hat gelitten 😉

    Liebe Grüße, Tinka 🙂

    1. sagt:

      Hallo liebe Tinka,

      Nach anderthalb Jahren des Bloggens ist das auch irgendwie meine Befürchtung. Aber ich bin es einfach leid, dieselben Dinge wieder und wieder zu erklären. Deswegen hoffe ich einfach, dass es trotzdem etwas bringt, wenn ich den Artikel bei den nächsten Kapiteln verlinke und jedem unter die Nase reibe, der mir noch einmal damit kommt. Ich möchte es zumindest versucht haben.
      Ansonsten gebe ich dir recht: Wer mit damit nicht klarkommt, muss meine Geschichten ja nicht weiterlesen. Um ehrlich zu sein, ist es mir in diesem Fall nicht einmal schade drum, weil es mir auch Nerven erspart 🙂
      Zum Glück gibt es auch viele Leser, die meine Arbeit zu schätzen wissen und sich darüber freuen. Ich will nicht darüber nachdenken, was wäre, wenn sie nicht wären.

      Liebe Grüße,
      Sonea

  2. Liebe Sonea,
    bei Twitter habe ich ja schon von dem blöden Leser erfahren. Jetzt bin ich hier auf deinen Beitrag gestoßen und wollte noch etwas dazu sagen.
    Ich habe zwar deine Geschichten nicht gelesen, aber ich kenne die „Gilde der schwarzen Magier“-Reihe. Die fand ich schon komplex! Von daher kann ich mir gut vorstellen, wie viel Mühe und Arbeit du da in eine gute Fanfiktion investieren musst. Außerdem scheinen deine Projekte alle mindestens Mammut-, wenn nicht sogar Dinosaurier-Ausmaße zu haben. Wow, das ist echt nicht leicht, zwei Jahre an einem Band zu schreiben, der unglaublich viele Wörter umfasst. Ich weiß nicht, ob ich das durchhalten würde. Vor allem, wenn man dann noch so einen unliebsamen Leser abbekommt.
    Es tut mir einfach schrecklich leid für dich, dass es so ignorante Menschen gibt. Bei FF.de habe ich schon häufiger bemerkt, wie aufdringlich die Leser sind und wie viel sie verlangen, obwohl viele nicht mal selbst etwas geben wollen. Sie kriegen viele hervorragende Geschichten kostenlos – und denken sich nichts dabei. Als müsste man an einer kostenlosen Geschichte nicht arbeiten! Unglaublich. Und selbstverständlich sind alle erwachsenen FF-Autoren arbeitslos, das geht ja schon gar nicht mehr anders! >_>
    Ich hoffe, du lässt dich nicht unterkriegen und schreibst weiterhin so fleißig und voller Freude an deinen Projekten. <3 Es ist immer sehr schade, wenn einige wenige blöde Menschen anderen den Spaß an etwas verderben.
    Oh, und nur damit du's weißt: Ich bin schon neugierig auf deine Geschichten. Mir hat das Ende der Trilogie auch nicht gefallen. Aber da deine FFs eben so riesig sind, bezweifle ich, dass ich dafür Zeit finden werde… 🙁 Vielleicht schaue ich mal in meinem nächsten Urlaub rein, aber versprechen kann ich's nicht! 😉
    Liebe Grüße! <3

    1. sagt:

      Hallo liebe Liehsa,

      Vielen Dank für deinen Zuspruch! <3 Du hast recht, es war wirklich eine Heidenarbeit, das alles zu schreiben und zu überarbeiten, bis es in einer Form war, die ich anderen antun wollte. Dann solche Kommentare zu bekommen, sind da ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Ich weiß nicht, wie das generell auf FF.de abläuft, weil ich dort außer im Kontakt mit meinen Lesern nicht aktiv bin. Aber ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, wie viel Arbeit in einem solchen Projekt steckt und wenn sie regelmäßig Nachschub bekommen, wird es für sie zur Selbstverständlichkeit, ohne zu begreifen, dass es das nicht ist.
      Inzwischen ist es auch wieder besser geworden. Zum Glück hat die Mehrheit meiner Leser Verständnis und fand diese Aktion von dem Hater auch nicht ok. Klar, sind sie nicht begeistert, dass sie auf ein neues Kapitel meiner Hauptstory zwei Wochen warten müssen, aber sie wären auch nicht begeistert, wenn irgendwann eine monatelange Lücke entsteht, bis ich den nächsten Band hochladen kann. Und dann mache ich es mir lieber selbst recht 🙂

      Oh, das ist schade 🙁 Und wenn du es dir einteilst? Ein Kapitel kann man in ca. 1 Stunde lesen, habe ich festgestellt. Und ich gehöre schon zu den langsamen Lesern. Ist auf jeden Fall besser, als alles in zwei Wochen zu lesen und dann an der Stelle angekommen zu sein, wo man immer auf die neuen Kapitel warten muss 😉

      Liebe Grüße,
      Lady Sonea

  3. Sara777666 sagt:

    Hi Lady Sonea
    Ich verstehe deine Argumentation und deine Ansicht weitestgehend. Nur ein Satz in deiner Antwort zur ersten Review des Haters stört mich: “ Denn auch meine Zeit ist begrenzt, da ich weder noch zur Schule gehe, studiere, Hausfrau oder arbeitslos bin, sondern neben dem Schreiben von Fanfictions einen Vollzeitjob und ein Privatleben habe.“ Damit wertest du für mich die VOLLZEITBERUFE Student und Hausfrau/-mann (wenn man sich da richtig reinkniet, sind sie das) genau so ab, wie der Hater deine Arbeit, bzw. generell die Arbeit von Autoren abgewertet hat.
    Ansonsten sehe ich das wie alle, die nicht so viel Zeit haben, erst wusste ich gar nicht, was ich mit meinem Dienstagabend machen soll, hab mich dann für lernen entschieden;) Aber es braucht schon seeehr viel Disziplin, neue Folgen, ob geschrieben oder als Video, auf nach dem Lernen zu verschieben, und deine Story macht einfach süchtig. Insofern erleichterst du mir damit das Leben.
    Lg Sara

    PS: Wegen dem reviewen: Ich bin nicht so gut darin. Wenn ich in der Schule Bücher diskutieren musst, fand ich das, was ich sagte immer sehr unnötig und offensichtlich, obwohl ich laut Lehrern gut darin war. Bringt es dir etwas, wenn ich nur schreibe, dass mir das Kapitel gefallen hat?(Rätseln liegt mir nicht so:))

    1. sagt:

      Hallo liebe Sara,

      Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Um ehrlich zu sein, war mir das nicht bewusst. Wenn ich mit diesem Satz anderen auf die Füße getreten habe, dann tut mir das leid. Das war nicht meine Absicht. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viel Arbeit man als Hausfrau hat und gehe davon aus, dass man nicht jeden Tag das komplette Haus putzt. Ich habe übrigens auch einmal studiert und das war kein leichtes Studium (ich habe Physik studiert). Aber ich hatte sowohl während meiner Zeit an der Uni als auch während meiner Schulzeit sehr viel mehr freie Zeit zur Verfügung, als ich es heute habe. Außerdem war ich nicht gerade in bester Stimmung, als ich diese Antwort geschrieben habe, wie du dir vielleicht vorstellen kannt. Ich weiß, dass man nicht antworten sollte, wenn man sich ärgert, nur das wäre auch nicht viel besser geworden, wenn ich eine Nacht oder länger darüber geschlafen hätte.
      Von daher hoffe ich, du kannst mir diese Gedankenlosigkeit nachsehen 😉

      Danke für dein Verständnis <3

      Liebe Grüße,
      Lady Sonea

      PS: Ich erwarte keine Analysen in Reviews. Wenn jemand das machen will, dann möge er/sie sich keinen Zwang antun – freuen würde ich mich darüber. Der Sinn von Reviews ist es zu sagen, was einem gefallen hat und was nicht. Oder einfach nur spontane Gedanken, die einem beim Lesen durch den Kopf gegangen sind. Damit kann man als Autor schon ziemlich viel anfangen. Aber ob du Reviews schreiben möchtest, überlasse ich dir 😉

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