Kategorie: Awards & Wettbewerbe

Liebster Award, die 3.

Liebster Award, die 3.

Mein Schreibmeer-Kollege Florian von Tintenfleck-Blog hat meinen Blog für den Liebster-Award nominiert, weil „die nicht nur grandiose Fan-Fiction schreibt, sondern auch sonst tolle Texte“. Das ist nun schon die dritte Nominierung, was mich wahnsinnig freut.

Folgendes wollte Florian von mir wissen:

1. Wenn ich schreibe, bekomme ich früher oder später immer Durst, weshalb das Wasserglas nie weit weg ist. Manchmal steht da neben mir aber auch Kaffee oder – in sehr seltenen Fällen – Tee. Wie ist das bei dir? Trinkst du etwas, wenn du schreibst? Was ist dein Schreibgetränk?

Beim Schreiben steht neben mir immer eine Kanne mit Kräuter- oder Schwarztee. Oft auch eine Flasche mit Wasser, aus der ich jedoch nur dann viel trinke, wenn mir zu warm ist und ich kein gefühltes „Loch“ im Magen habe. Hin und wieder trinke ich abends beim Schreiben auch ein oder zwei Gläser Wein, um meinen Autorenalkoholismus zu pflegen. Allerdings vertrage ich Wein momentan nicht mehr so gut und verzichte weitgehend darauf. Als Ersatz trinke ich nun häufig selbstgemachte, heiße Schokolade, was auch gut zur Jahreszeit passt.

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Liebster Award Pt. II

Liebster Award Pt. II

Vor einigen Wochen hat die liebe Jaelaki mir die seltene Ehre zuteil werden lassen, meinen Blog für den Liebster Award zu nominieren. Weil das mitten im NaNo geschah, komme ich leider erst jetzt dazu, ihre Fragen zu beantworten.

Dieses Wochenende habe ich dazu jedoch endlich Zeit gefunden.

Folgende Fragen hat Jaelaki gestellt:

1. Wenn du kein Mensch wärst, wärst du …?

Auch wenn ich mir etwas anderes wünschen würde, so wäre ich wahrscheinlich ein Hund. Mein chinesisches Sternzeichen ist Hund und auch ohne an Astrologie zu glauben, finde ich die Eigenschaften erschreckend zutreffend. Seit ich Katzen habe, habe ich jedoch auch angefangen, einige ihrer Eigenarten zu übernehmen.

Vielleicht wäre ich aber auch eine Klingonin. Für alle, die Star Trek nicht kennen: Klingonen sind temperamentvoll, haben ein starkes Ehrgefühl, eine Vorliebe für klassische Literatur wie Shakespeare und sind einfach die Metaller des Alpha Quadranten.

2. Warum bloggst du?

Weil auf meinem Profil auf Fanfiktion.de irgendwann kein Platz mehr für die ganzen Informationen rund um meine Geschichten wurde und weil ich nicht vor oder nach jedem Kapitel die Leser mit zu viel informativem Blabla vollspammen wollte. Also beschloss ich, das alles in einen Blog auszulagern. So konnte ich Seiten mit Informationen erstellen und hatte zugleich die Möglichkeit, aktuelle Infos rund ums Schreiben in einer Art Thread loszuwerden. Außerdem gibt mir der Blog die Möglichkeit, mehr potentielle Leser zu erreichen, als nur über Fanfiktion.de. Insbesondere solche, die noch nie etwas von Fanfiction gehört haben und die von dem Ende von ’The High Lord’ frustriert sind.

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Wenn der Sieg einen schalen Beigeschmack hat

Diese Woche kamen endlich die Ergebnisse zum Bromance-Wettbewerb, an dem ich vor einigen Monaten mit meiner Kurzgeschichte über Akkarin und Lorlen Von Strippenziehern und besten Freunden teilgenommen habe. Die Geschichte spielt während des noch unveröffentlichten Darker Than Black.

Die Bekanntgabe der Ergebnisse hatte sich auf Grund von Problemen in der Jury um mehrere Wochen verzögert, was bei einigen Teilnehmern für Unmut gesorgt hatte, weil man uns komplett im Dunkeln gelassen hatte.

Die Gute Nachricht vielleicht zuerst:

Mein Beitrag hat den 1. Platz belegt!!!

Das ist mir bis jetzt noch nie mit einer Kurzgeschichte zu The Black Magician, die ich für einen Wettbewerb geschrieben habe, passiert. Immer war ich knapp am Sieg vorbei, meistens, weil mir dusselige Tipp- und Editierfehler, die ich übersehen hatte, das Genick gebrochen hatten. Nur ein einziges Mal habe ich bis jetzt bei einem Schreibwettbewerb den 1. Platz belegt, doch das war in einem anderen Fandom und es gab auch nur fünf Teilnehmer (und vermutlich Vitamin B). Und jener Sieg bedeutet mir nicht einmal ansatzweise so viel, wie wenn in dem Fandom, in dem ich mich zuhause fühle, gewesen wäre.

Nachdem ich am Mittwochabend total geflasht Twitter mit meiner Euphorie vollgespammt habe – meine Follower erinnern sich vermutlich an den Tweet –

Sieger-Tweet

und ich allmählich wieder runterkam, kam leider auch die Ernüchterung. Anscheinend waren der Jury bei einigen Teilnehmern Fehler unterlaufen. Außerdem war zu den vier Bewertungskriterien, die in der Ausschreibung standen, das ominöse Kriterium ’Fandomtreue’ hinzugekommen, über das sich einige der Teilnehmer, darunter auch ich, gewundert bis geärgert hatten. Es gab also plötzlich Punkte für etwas, von dem wir vorher nicht gewusst hatten. Sinngemäß sollte mit diesem Kriterium die Canontreue der Beiträge bewertet werden. Problem war nur, dass nicht alle Jurymitglieder alle Fandoms kannten. Meines war beispielsweise nur einem Jurymitglied bekannt und das bei weitem nicht so gut, wie mir selbst.

Generell ist es eine schöne Idee, die Canontreue mit zu bewerten, aber dann müssen alle Jurymitglieder in den zu bewertenden Fandoms fit sein. Denn sonst ist eine Bewertung nicht nur aus statistischen Gründen Mist, sondern ist auch unfair. Es ist eben kein allgemeines Kriterium wie Stil, Rechtschreibung, Umsetzung der Vorgabe, für deren Beurteilung man das Fandom nicht kennen muss. Meiner Meinung macht es nur Sinn, wenn der Wettbewerb in einem einzigen Fandom stattfindet. Und da bei Wettbewerben, die nicht für ein bestimmtes Fandom ausgeschrieben sind, auch gerne mal Teilnehmer Beiträge in exotischen Fandoms schreiben, kann das nur schiefgehen.

Und ich muss ehrlich sagen, dass es mich nicht gerade begeistert, meine Geschichte unter diesem Aspekt von jemandem beurteilen zu lassen, der The Black Magician irgendwann einmal gelesen hat. Wäre ich Jurymitglied, wäre mir das zu vage, um mir ein Urteil darüber anzumaßen, ob die Geschichte canontreu ist.

Abgesehen davon, dass ein solches Kriterium nicht für alle Teilnehmer gleichsam bewertet werden kann, war es nicht in der Ausschreibung angekündigt. Sollte es zwischendurch beschlossen sein (was ich nicht mehr nachvollziehen kann), so wäre das den Teilnehmern gegenüber jedoch auch nicht fair. Nicht jeder schaut jeden Tag ins Forum und bei den vielen neuen Beiträgen überliest man auch schnell etwas. Dass gleich mehrere Teilnehmer sich darüber gewundert haben, zeigt, dass es nicht richtig kommuniziert wurde. Auch wenn diese Wettbewerbe von Usern für andere User ausgerichtet werden, sollte sich die Organisation von Beginn an über die Bedingungen einig sein oder zumindest spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem die Vorgaben an die Teilnehmer rausgegangen sind.

Eine andere Teilnehmerin hat in der Nacht auf Donnerstag noch für uns alle erkämpft, dass dieser Punkt wieder gestrichen wurde, und hat die Jury noch einmal tatkräftig bei der Auswertung unterstützt. Dadurch hat sich die Rangfolge noch einmal geringfügig verändert. Für einige Teilnehmer zum Positiven.

Es gab noch einige weitere Unschönheiten, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, die man jedoch im Forum nachlesen kann.

Letztendlich konnte alles zur Zufriedenheit von Jury und Teilnehmern geklärt werden, ohne dass Köpfe eingeschlagen wurden oder ein Moderator eingreifen musste. Mich hat das sehr erleichtert, denn ich hätte mich nicht gut dabei gefühlt, einen Wettbewerb gewonnen zu haben, bei dem in der Bewertung einige grobe Fehler passiert sind. Aber der schale Beigeschmack bleibt trotzdem. Und im Nachhinein finde ich mein Twitter-Gespamme in meiner ersten Euphorie mehr als unangemessen. Die Bekanntgabe der Ergebnisse und diverse organisatorische Probleme und Unklarheiten und Unsicherheiten bei den Teilnehmern, weil wichtige Informationen nicht ausreichend kommuniziert wurden, sorgen leider dafür, dass dieser Wettbewerb nicht nur mir in nicht wirklich positiver Erinnerung bleibt, auch wenn es der erste ist, bei dem eine meiner Black-Magician-Fanfictions den ersten Platz belegt hat.

Und die Gewinnerin des Fanfiktion Awards 2014 im Voting Block B ist …

… Lady Sonea!

Normalerweise gehe ich euch ja nicht mit zwei Blogartikeln an einem Tag auf die Nerven. Aber da ich gerade erfahren habe, dass ich auch im Voting Block B des Fanfiktion Awards 2014 etwas reißen konnte, müsst ihr das nun ertragen.

Zur Erinnerung: Bei diesem Leser-Award gab es zwei Nominierungszeiträume, nach denen man jeweils über die nominierten Geschichten und Autoren abstimmen konnte. Die Votingphase für den ersten Zeitraum ging Anfang Oktober zu Ende. Damals gewann der erste Teil meiner Trilogie Die Bürde der schwarzen Magier I – Der Spion in der Kategorie Bücher – beste Fanfiktion.

Im zweiten Voting-Block hatte ich gleich 3 Nominierungen:

Heute wurden dann endlich die langersehnten Ergebnisse im Forum bekanntgegeben – und Tadaa …

Meine Kurzgeschichte darüber, wie Dannyl zu Rothens Novize wurde, Die Hoffnung spielt in Moll, hat als beste Kurzgeschichte in der Kategorie Bücher gewonnen!

Außerdem habe ich als beste Autorin gewonnen!

Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis, wenn auch mit einem kleinen Wermutstropfen, weil Die zwei Könige es nicht geschafft haben. Allerdings ist es auch ziemlich unrealistisch, gegen eine Twilight-Fanfiction mit 74 Empfehlungen und 2698 Reviews anzukommen. So viele Leser kriege ich in meinem kleinen Fandom nie im Leben zusammen. Dafür hat der Spion es im ersten Votingblock geschafft, was mir persönlich alles bedeutet, da in dieser Geschichte mein ganzes Herzblut steckt.

Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei all meinen Lesern bedanken. Danke, dass ihr das möglich gemacht und für mich und alle nominierten Geschichten so fleißig abgestimmt habt! Ihr seid großartig! 💕❤

 

 

Liebster Award

Liebster Award

Vor schon etwas längerer Zeit hat die liebe Leandra (Leas bunter Blog) meinen Blog für den Liebster-Award nominiert. Für mich kam das sehr überraschend und ich habe mich sehr über diese Ehre gefreut.

Leider war seitdem bei mir sehr viel los – Arbeiten an meinen Geschichten, NaNoWriMo, Bastelarbeiten an meinem Blog und darüber hinaus leider sehr viel beruflicher und privater Stress. Da hat mir die Ruhe gefehlt, über eher persönliche Fragen nachzudenken und diese angemessen zu beantworten. Also, liebe Lea, bitte entschuldige, dass es so lange gedauert hat!

Doch jetzt wo das alles vorbei ist, habe ich endlich Zeit, mich damit zu beschäftigen.

Und das sind die Spielregeln:

  1. Du wirst von einem anderen Blogger nominiert und bekommst 11 Fragen gestellt. Diese beantwortest du in einem Blogeintrag, der dem Liebster-Award gewidmet ist. Hier musst du den Blogger, der dich nominiert hat, verlinken.
  2. Wähle bis zu 11 Blogs, die du nominieren möchtest.
  3. Teile den jeweiligen Bloggern mit, dass sie nominiert wurden und gib ihnen den Link zu deinem Blogeintrag.
  4. Stelle ihnen 11 Fragen, die du in deinen Blogeintrag schreibst.

Folgende Fragen hat Lea mir gestellt:

  1. Das Wetter ist mies, es regnet und man würde keinen Hund vor die Tür jagen. Zu allem Überfluss ist auch noch der Strom ausgefallen. Wie beschäftigst du dich in der Zwischenzeit? -Ich zünde ein paar Kerzen an,kuschele mich in einer Decke aufs Sofa und lese ein Buch. Da mein Tag immer so voll ist und oft nur abends im Bett zum Lesen komme, wäre das eine gute Gelegenheit, einmal mehr als nur ein Kapitel zu lesen.

  2. Du hast eine vierwöchige Traumreise in ein Land deiner Wahl gewonnen. Wohin würde deine Reise gehen und warum? – Nach Chile. Ich war bereits zwei Mal dort und habe mich auf Anhieb in das Land verliebt. Damals war ich beruflich dort und habe daher nur Santiago und den südlichen Teil der Atacama-Wüste gesehen. Das für sich, besonders die Wüstennächte, waren traumhaft, aber das Land hat noch viel mehr zu bieten. Ich würde gerne noch tiefer in die Wüste fahren und eine Rundreise durch Patagonien machen.

  3. Hast du ein Haustier oder würdest du gerne eins haben? Wenn ja, welches und warum? Oder warum eben nicht? – Zurzeit habe ich kein Haustier, aber ich plane, mir in nächster Zeit eine Katze zu holen, sofern der Vermieter das Ok gibt. Ich wollte schon immer eine Katze haben, doch bis vor Kurzem war das immer aus irgendeinem Grund nicht möglich. Katzen sind tolle Tiere, und obwohl ich Hunde auch sehr mag, passen sie besser zu meiner Persönlichkeit.

  4. Welche sind deine fünf Lieblingsfilme? Warum ausgerechnet diese Filme? – Puh, da musste ich jetzt doch einmal das DVD-Regal durchgehen. Es gibt noch eine Reihe weiterer großartiger Filme, diese sind mir jedoch sofort ins Auge gesprungen:
  • Die alten Star Wars Filme – An diesen Filmen hängen sehr viele Kindheitserinnerungen. Ich habe diese Filme schon so oft gesehen, dass ich sie mitsprechen kann und es wird mir einfach niemals langweilig, sie zu schauen. Ich habe sogar noch die alte (einzig wahre) Fassung auf Video, bevor sie überarbeitet wurden.
  • Die Batman-Trilogie von Christopher Nolan – Ich liebe Comic-Verfilmungen, diese gefällt mir jedoch besonders, weil sie so düster ist. Besonders die Darstellung des Batman hat es mir angetan, weil ich eine Schwäche für düstere Helden habe.
  • Ziemlich beste Freunde – Diesen Film habe ich erst kürzlich gesehen und ich hatte nicht die geringste Ahnung, wovon er handelt, aber mir war sofort klar, dass dieser Film für immer den Status ’Lieblingsfilm’ innehaben wird. Er ist unglaublich komisch und rührend zugleich, es fällt mir schwer, das in wenigen Worten zusammenzufassen und ich finde, man sollte ihn sich einfach ansehen.
  • Django Unchained – Generell bin ich ein großer Fan von Quentin Tarantino. Aber mit diesem Film hat er seine vorherigen Werke übertroffen. Der Film ist sehr viel mehr, als der übliche, kunstvolle Splatter.
  • Arielle, die Meerjungfrau – Als Kind war das mein Lieblingsfilm von Disney. Wobei das ist untertrieben, ich war besessen. Ich musste ihn jeden Tag sehen und habe damit meine Eltern und meine Großmutter tyrannisiert. Natürlich konnte ich den Film komplett mitsprechen und mitsingen. Und ein Malbuch und ein Stickeralbum hatte ich natürlich auch. Obwohl das jetzt 25 Jahre her ist, finde ich den Film immer noch toll. Kuss der wahren Liebe und so, eben.
  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen? – Ungefähr ein halbes Jahr, nachdem meine erste Geschichte auf Fanfiktion.de zu lesen war, habe ich gemerkt, dass der Platz auf meinem Profil nicht für all die Zusatzinformationen rund um die Welt, über die ich schreibe, und meiner Erweiterungen ausreicht. Weil ich wusste, dass es noch mehr wird, habe ich mich entschieden, das in einen Blog auszulagern. Mein Blog dient daher zum einen als Nachschlagwerk mit zahlreichen Hintergrundinformationen, zugleich halte ich meine Leser auch mit Neuigkeiten auf dem Laufenden. Da ich manchmal auch Lust habe, über andere Themen zu bloggen, habe ich mir noch einen Zweitblog zugelegt.

  2. Wie lebst du deine kreative Ader aus? Was hat dich dazu gebracht? – Meine kreative Ader lebe ich weitgehend durch Schreiben aus. Hin und wieder sind es auch gestalterische Dinge, aber außer fürs Fotografieren habe ich für so ziemlich nichts ein Händchen. Ich hatte schon immer eine große Phantasie und Spaß daran, meine Gedanken aufs Papier zu bringen. Seit nun fast sechs Jahren tobt sich meine Kreativität beim Schreiben von Fanfictions aus. Damals hat mich das Ende meiner Lieblingsbuchreihe ’The Black Magician Trilogy’ so maßlos geändert, dass es mich auch nach Wochen nicht losließ. Irgendwann fing ich an, meine Ideen aufzuschreiben und daraus wuchs mit der Zeit ein eigenes, kleines Universum rund um die Bücher.

  3. Worin besteht für dich der Sinn des Lebens? – Seine Erfüllung zu finden und zu leben. Diejenigen, die meine Geschichten lesen, kennen das Prinzip in einem anderen Zusammenhang. Für mich ist dieses Prinzip jedoch allgemeingültig und das Leben zu kurz, um etwas zu tun oder an etwas festzuhalten, was einem nicht guttut.

  4. Welches Buch liest du gerade? Wie hast du es bekommen? – Momentan lese ich die Mistborn-Trilogie von Brandon Sanderson. Das ist eine Fantasy-Reihe – sehr episch, erfrischend und mit einem ausgefeilten Magiesystem. Ich habe die Bücher mit einem Gutschein beim Online-Versand einer lokalen Bücherei bestellt. Den Tipp habe ich von einer Leserin erhalten.

  5. Welches Projekt möchtest du in diesem Jahr fertigstellen? Was hat dich bisher daran gehindert? Ich möchte den dritten Teil meiner Fanfiction-Trilogie dieses Jahr fertigstellen. Inzwischen schreibe ich seit drei Jahren an diesem Teil und bin seit knapp drei Monaten in der Überarbeitung. In den letzten Kapiteln fehlen mir jedoch noch einige Szenen, weil ich dazu erst die vorherigen Kapitel überarbeiten musste, um die Handlungsstränge entsprechend auszulegen. Ich hoffe, bis zum Juli damit fertig zu sein, damit ich beim NaNo-Camp eine Story aus demselben Universum schreiben kann, die zu schreiben es mich schon länger reizt. Nach der Überarbeitung werde ich die Story ein paar Monate ruhenlassen, ausdrucken und Korrektur lesen. Viel Aufwand für eine Fanfiction, ich weiß. Aber das ist sie mir wert.

  6. Mit welcher kulinarischen Köstlichkeit verwöhnst du deine Familie und Freunde? Wenn ich die Chance bekomme, liebe Menschen zu bekochen, dann koche ich meistens viel zu viel, wofür mir dann vorgeworfen wird, ich würde sie mästen. Vorspeise, Hauptgericht und Dessert müssen drin sein und dazu ein guter Wein. Ich koche gerne diverse Pasta-Gerichte, orientalische und asiatische Gerichte, aber auch Gutbürgerliches wie einen Sauerbraten. Als Dessert mache ich am liebsten Tiramisu und Mousse au Chocolat. Vom Backen fange ich jetzt lieber nicht an …

  7. Kaffee, Tee oder doch was ganz anderes? Ich bin eine leidenschaftliche Teetrinkerin, mit Kaffee kann man mich dagegen jagen. Ich besitze ein Sortiment schöner Teetassen und trinke diverse Schwarz- und Kräutertees. Eine Tasse starker Earl Grey am Morgen hilft immer wunderbar gegen Müdigkeit. Abends verschmähe ich jedoch auch nicht ein gutes Glas Rotwein.

So und hier kommen meine Nominierungen:

  1. Marcus Johanus
  2. Federkiel
  3. Jennifer Jäger
  4. Eine Nachteule schreibt
  5. Tasmetu
  6. Tasha Brooks
  7. Wörterkatze
  8. Süchtig nach Büchern – Moni’s Bücherblog
  9. Nerd Poison
  10. Weltenschmiede

Eigentlich sollten es 11 Nominierungen sein, leider habe ich nur diese 10 zusammen bekommen. Dafür ist es eine ziemlich bunte Mischung geworden.

Ich würde mich freuen, wenn ihr die folgenden Fragen beantwortet:

  1. Wie bist du dazu gekommen, einen Blog zu schreiben?
  2. Was inspiriert dich am meisten?
  3. Welche Jahreszeit ist deine liebste und warum?
  4. Hast du ein Lebensziel und wenn ja, welches?
  5. Ziehst du das bunte Leben in der Stadt vor oder wohnst du lieber ländlich? Und warum?
  6. Was sind deine absoluten Lieblingsbücher, die du dir sich aus deinem Leben nicht mehr wegdenken kannst, und was fasziniert dich an ihnen?
  7. Gab es in deiner Kindheit einen Helden und wenn ja, wen?
  8. Happy, sad oder open end?
  9. Bist du im Urlaub lieber aktiv oder entspannt am Strand?
  10. Worauf bist du ganz besonders stolz?

Nachtrag: Irgendwie habe ich die elfte Frage vergessen. Aber vielleicht hätte ich den Beitrag nicht am Tag nach der Schreibnacht schreiben sollen. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir den kleinen Fehler. Falls ihr mögt, schmeiße ich noch eine hinterher. Seht es einfach als Bonus-Frage 😀

11. Wenn du die Chance hättest, in die Vergangenheit zu gehen und etwas in deinem Leben zu ändern, was wäre das?

Vielen Dank fürs Lesen und Mitmachen! 🙂

Der FanfiktionAward 2014 geht in die zweite Votingrunde …

… und ich bin erneut dabei!

Am Samstag wurden mit einiger Verspätung auf Grund von personaler Schwierigkeiten bei den Ausrichtern die Nominierungen für die zweite Runde des FanfiktionAward 2014 bekanntgegeben. Zu meiner hehren Freude – ich war so geflasht, dass ich den Rest des Tages zu nicht mehr viel zu gebrauchen war – habe ich meinen Namen gleich drei Mal unter den Nominierungen entdeckt:

In der Kategorie Bücher:

  • Beste FF: Die Bürde der schwarzen Magier II – Die zwei Könige
  • Bester OS: Die Hoffnung spielt in Moll

und bei den Autoren.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle, die mich bzw. eine dieser beiden Geschichten nominiert haben! Das bedeutet mir unglaublich viel, da ich nach meinem Erfolg mit dem ’Spion’ nicht damit gerechnet habe, dass da noch einmal etwas kommt. Besonders meine Kurzgeschichte über Dannyls Novizenzeit ’Die Hoffnung spielt in Moll’ hatte ich im Geiste komplett abgeschrieben. Die Geschichte war ursprünglich als Wichtelgeschenk gedacht. Obwohl ich meine Stammleser mit der Geschichte begeistern konnte, habe ich von meinem Wichtelkind bis heute leider nicht einmal ein einfaches Danke erhalten, weswegen ich annehme, dass es ihm nicht gefallen hat. Mich hat das ziemlich getroffen und zu der Entscheidung gebracht, keine Geschichten mehr für andere zu schreiben, weil sich mein Will to Please anscheinend nicht mit meiner Kreativität vereinbaren lässt. Aber anscheinend hat sie irgendeinem meiner Leser gut genug gefallen, um sie für diesen Award zu nominieren. Dementsprechend war ich gestern sehr überrascht, ausgerechnet diese Geschichte bei den nominierten OS zu entdecken.

Dass ich mich über die Nominierung des zweiten Teils meiner Trilogie riesig freue, brauche ich hoffentlich nicht erwähnen. Ein gewisser böser, heißer König hat daran sicher keinen geringen Anteil, könnte ich mir vorstellen. Und als Autor nominiert zu werden lässt vermuten, dass nicht nur diese ausgewählten Geschichten meine Leser begeistern.

Von daher: Danke euch – oder besser gesagt Veltaze! <3

Danke auch an die Organisatoren des Awards, die trotz aller Schwierigkeiten der letzten Monate gewillt sind, den Award zu einem würdigen Abschluss zu bringen.

Abstimmen könnt ihr übrigens, sofern ihr das wollt, wie im ersten Link beschrieben bis zum 15. August 2015. Dort stehen auch die Regeln erklärt.

Ein Traum wird wahr …

… und andere Neuigkeiten.

Nachdem es eine Weile etwas stiller um mich war, wollte ich euch wieder einmal darüber informieren, was in der letzten Zeit schreibtechnisch bei mir so los war.

Zunächst einmal das für mich wohl größte Ereignis (zumindest bis jetzt, wer weiß, was die Zukunft noch bringt) in meiner Karriere als Fanfiction-Autorin – diejenigen, die regelmäßig auf mein Profil schauen oder Die zwei Könige lesen, wissen es bereits. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal stolz verkünden:

Der Spion hat den FanfiktionAward 2014 gewonnen!

Und zwar als beste FF in der Kategorie Bücher. Ich teile mir den Platz mit der FF einer Autorin aus dem Harry Potter Fandom, von der ich eigentlich dachte, dass sie mit wehenden Fahnen vor allen anderen nominierten Geschichten gewinnt. Denn HP ist einfach das größere Fandom. Umso mehr freue ich mich, dass der erste Teil meiner Trilogie dort mithalten konnte, weil es zeigt, dass doch sehr viele dafür abgestimmt haben müssen und ich wahrscheinlich mehr Leser habe, als mir bewusst ist. Wie viele Stimmen die Story bekommen hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Als Argument wurde angeführt, dass ein ’Schwanzvergleich’ unter den Autoren vermieden werden soll. Ich wüsste nicht einmal, wie ich mich mit Autoren aus anderen Fandoms vergleichen könnte, zumal mir die anatomischen Gegebenheiten fehlen. In einem Fandom, das Stories in der Größenordnung von 1000 oder 10000 hat, wird einfach mehr gelesen als in einem Fandom mit weniger als 300 Stories. Punkt. Ich hätte es einfach gerne für mich gewusst. Um einfach mal eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viele Leute bei so einem Award mitmachen und wie viele Leser meine Story tatsächlich hat.

In jedem Fall an dieser Stelle noch einmal ein ganz, ganz großes Danke an alle, die dafür abgestimmt haben! In meinen größenwahnsinnigen Wahnvorstellungen (ja, das ist eine bewusste Tautologie) habe ich immer davon geträumt, eines Tages einen solchen Award zu gewinnen, doch ich hätte nie gedacht, dass es wirklich einmal so weit kommt!

Und jetzt zu den anderen News:

Den letzten Monat habe ich damit zugebracht, meine Story vom letzten NaNoWriMo zu überarbeiten. Wahrscheinlich werde ich noch vor Weihnachten mit der Veröffentlichung beginnen. Die Überarbeitung hat mich außerdem auf die Idee gebracht, eine Fortsetzung zu schreiben, die Akkarins Leben nach seiner Rückkehr behandelt. Der Arbeitstitel lautet „Die Abenteuer des Hohen Lords“ und soll sich hauptsächlich mit seinen Studien der schwarzen Magie und der Jagd nach den Spionen, aber auch seiner sich verändernden Freundschaft zu Lorlen und Takan befassen. Der spätere Teil wird parallel zu den Büchern laufen, wobei ich hier darauf achten werde, die Story losgelöst davon zu erzählen, um Wiederholungen zu vermeiden. An einigen für sein Leben wichtigen Eckpunkten werde ich die Verknüpfung jedoch herstellen.

Momentan tippe ich daran, wann immer mir etwas einfällt und werde die Story spätestens nach Abschluss des dritten Teils meiner Trilogie in einem NaNo-Monat durchziehen. Vorher möchte ich auch keine großartigen Details darüber verlieren.

Überhaupt habe ich die Schreibflaute vom letzten NaNo inzwischen überwunden und war in den letzten Wochen sehr produktiv. Ich habe mehrere Kurzgeschichten geschrieben, so wie – aus Spaß an der Freude – zwei Badfics. Die eine wurde von den Reviews zu Die zwei Könige inspiriert und Sarrin und ein altersschwacher Limek spielen darin, so wie jede Menge Raka und ein weichgespülter Akkarin, eine Rolle und versucht so ziemlich jedes Klischees einer schlechten Fanfiction zu treffen. Die andere ist eine bitterböse Satire über das Pairing Fergun/Avala und könnte unter Umständen entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte enthalten. Aber sonst wäre es ja nur der halbe Spaß.

Und in einer Woche werde ich mit dem Plotten für den NaNo im November beginnen. Inzwischen habe ich wieder richtig Lust, am dritten Teil meiner Trilogie weiterzuschreiben. Ich bezweifle zwar, dass ein Monat ausreicht, um das Buch zu Ende zu bringen, zumal ich den Wahnsinn mit den 140k im Juli zugunsten meiner geistigen Gesundheit nicht zu wiederholen gedenke, doch danach werde ich meinem Ziel sehr viel näher sein. Der Teil, den ich mir für November vorgenommen habe, ist das zentrale Stück dieses Buches, der Rest wird sich erfahrungsgemäß wie von selbst schreiben.

Ansonsten freue ich mich darüber, dass sich meine Märchensammlung Im Land des sichelförmigen Mondes mit nur einem Märchen schon jetzt größerer Beliebtheit erfreut und sogar Nicht-Stammleser anzieht, als meine Kurzgeschichtensammlung zu Gilde, von der ich mir auf Grund der größeren Zielgruppe mehr erhofft hatte. Von daher werde ich die Upload-Intervalle vermutlich bald von 2-4 Wochen auf 6-8 Wochen erhöhen. Nicht aus Frackigkeit, für so etwas bin ich nun wahrlich zu alt, aber ich habe genug Projekte rund um mein DGDSM-Universum und mit einem Vollzeitjob nur begrenzte Zeit, so dass ich meine Energie lieber in die Projekte stecke, die mir mehr bedeuten und auf größere Resonanz stoßen. Die Märchen hingegen halte ich für wichtig, da sie Anspielungen auf die Handlung in Die zwei Könige haben und auch in weiteren meiner Geschichten, die in Sachaka spielen, in irgendeiner Form auftauchen.

Und demnächst gibt es auch wieder neue Essays zu Klischees und einem Thema, das mir schon seit einer Weile auf der Seele brennt.

Juli-News

Hallo ihr Lieben,

Inzwischen ist es Sommer geworden und es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update, was ich schreibtechnisch momentan so treibe.

Zunächst einmal für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, und weil ich es selbst nicht oft genug für mich wiederholen kann, weil es mich unglaublich stolz macht und ich vor Freude nahezu berste: Der Spion wurde für den Fanfiktion-Award 2014 nominiert! Ich weiß, es ist nur eine Nominierung, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass irgendwer meine Geschichte für so gut befinden würde. Für mich ist es eine unglaubliche Ehre, die mir damit zuteilwird. Falls ihr findet, dass Der Spion diese Nominierung verdient hat, fühlt euch herzlichst dazu aufgerufen, dafür abzustimmen. Das könnt ihr bis zum 30. September 2014 tun.

Leider habe ich in den vergangenen Monaten auch einige Leser verloren, was ich zutiefst bedauere. Ganz besonders deswegen, weil ich nicht nur ein gutes Verhältnis zu ihnen hatte, sondern auch weil ich ihre Gründe in Erfahrung leider nicht bringen konnte und ich fest damit gerechnet hatte, dass sie den Ereignissen der letzten Kapitel entgegengefiebert hätten. Derartige Erfahrungen sind für einen Autor nicht leicht zu verdauen. Irgendwie will man doch immer wissen, was nicht gefallen hat, und es ist ein natürliches Bedürfnis, Feedback von seinen Lesern zu erhalten, weil man sich neben dem Selbststudium sich vor allem durch ein breites Meinungsspektrum weiterentwickelt und verbessert. Doch zugleich freue ich mich über die Leser, die neu hinzugekommen sind, und die ich auch nach 51 Kapiteln immer noch in Begeisterung versetzen kann.

Neben Der Spion wurde noch meine Kurzgeschichte „Promise me, Ned“ nominiert, mit der ich bereits den Wettbewerb Die Geheimnisse von Westeros gewonnen hatte. Falls ihr wollt, könnt ihr natürlich auch gerne dafür abstimmen.

Die Erfüllung wurde leider nicht nominiert, dafür habe ich inzwischen die Bewertung der Jury erhalten. Sie ist nur knapp an Platz 3 vorbeigeschrammt, für Platz 1 hätten mir nur 2,5 von 200 Punkten gefehlt, woran ein paar fehlende Wörter schuld waren, die ich trotz meines Duden Rechtschreibprogramms und mehrfachem Korrekturlesen übersehen habe. Trotzdem bin ich mit Platz 4 und meiner Bewertung überaus zufrieden, weil die Geschichte bei der Jury trotz ihrer schweren Thematik wohl auf Begeisterung gestoßen ist.

Teil 3 meiner Fortsetzung habe ich diesen Monat regelrecht in die Wüste geschickt, wo sich die Hälfte der Erzählcharaktere ohnehin gerade aufhält. Im Juni habe einiges an Arbeit investiert und bin des Öfteren noch vor der Morgendämmerung aufgestanden, weil ich dort die größte Ruhe zum Plotten hatte. Es ist unglaublich, aber das „Morgenstund hat Gold im Mund“ erfährt selbst dann noch eine Steigerung, wenn man bereits Frühaufsteher ist. Doch wo mir abends oft der Kopf zu voll und ich zu erschöpft war, um mich um Intrigen, Ränkespiele und offenere Feindseligkeiten zu kümmern, waren diese Stunden vor Sonnenaufgang unheimlich effektiv. Inzwischen steht das große Finale weitgehend, und wenn dieser Monat um ist, werde ich mich erneut in die Arbeit daran stürzen.

Meine Arbeit an dieser Geschichte liegt jedoch nicht auf Eis, weil ich faul bin. Im Juli ist einer der drei NaNoWriMos, die über das Jahr verteilt stattfinden, wobei es darum geht, eine Geschichte in einem Monat zu schreiben, wozu man sich eine bestimmte Wortzahl setzt. Es ist das erste Mal, dass ich an einer solchen Aktion teilnehme, und bin regelrecht von der Idee begeistert. Weil mich seit meinem Umzug eine gewisse Geschichte plagt, weil sie ganz, ganz dringend erzählt werden will, habe ich entschieden, das diesen Monat durchzuziehen. Diese Geschichte liegt mir unglaublich am Herzen und hat einen sehr persönlichen Wert für mich. Sie zu schreiben, geht mir regelrecht unter die Haut und schafft es, dass ich über mich selbst entsetzt bin, während ich zugleich nicht mehr aufhören kann zu schreiben. Und ich bin neugierig, auf welche menschlichen Abgründe ich beim Schreiben stoßen werde. Sobald sie fertig und korrigiert ist, werde ich euch an dieser nicht ganz leichten Kost teilhaben lassen.

Anfang September werde ich endlich mit dem zweiten Teil meiner Trilogie, Die zwei Könige, starten. Ab da werde ich auch wieder wöchentlich ein neues Kapitel reinstellen. Ein paar Wochen vor dem Start werde ich zudem eine Kurzbeschreibung in diesem Blog veröffentlichen, und vielleicht – aber da bin ich mir noch nicht sicher – eine kurze Leseprobe. Dieser Teil wird eine Menge Dramatik und schwerverdauliche Themen beinhalten. Ich bin gespannt, wie viele von euch dabeibleiben werden.

Ende Juli/Anfang August werde ich zwei weitere Kurzgeschichten zur Gilde der schwarzen Magier veröffentlichen, mit denen ich an den Schreibwettbewerben „Der Verlust“ und „Aufs Dach gestiegen“ teilnehme. Diese Geschichten sind von ihrer Thematik eher erheiternd, ich kann schließlich nicht immer nur Drama schreiben.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende,

Lady Sonea

Neue Kurzgeschichte „Die Erfüllung“

Vor ein paar Monaten habe ich mich auf FF.de bei einem Schreibwettbewerb mit dem Motto Bis ans Ende der Welt der Welt angemeldet. Man soll möglichst kreativ eine Kurzgeschichte schreiben, die zum Thema hat, dass jemand für eine andere Person bis ans Ende der Welt gehen würde, was durchaus auch im metaphorischen Sinne aufgefasst werden darf. Ich hatte sofort mehrere Ideen im Kopf, wie sich das im Kontext zu The Black Magician umsetzen ließ. Die meisten davon erschienen mir jedoch zu profan, wie zum Beispiel Soneas berühmtes Zitat aus The High Lord: „I told you, I won’t leave you. If we die, we die together.“, dem ich mich in meiner Fortsetzung bereits ausgiebig annehme.

Und dann fiel ein wundervolles Plotbunny vom Himmel: Ich schreibe eine Kurzgeschichte über Akkarin und Takan.

Wir alle wissen, dass Takan nach seiner Befreiung Akkarin nach Kyralia folgt und darauf besteht, von diesem wie ein Sklave behandelt zu werden. Aber wie genau kam es dazu? Akkarin wird ganz sicher nicht freudig zugestimmt haben, weil er Sklaverei als barbarisch empfindet und strikt ablehnt. Tja, und dann fing ich noch im Januar an zu schreiben. Der Beitrag war sehr schnell fertig, aber ich habe ihn zwischendurch immer wochenlang ruhen lassen und korrigiert, weil ich diese Pausen brauche, um einigermaßen objektiv an einen Text heranzugehen.

Heute ist der letzte Tag vor Ende der Deadline und ich habe den Beitrag auf FF.de hochgeladen. Der Titel lautet „Die Erfüllung“ und ist von The Magicians’s Apprentice inspiriert, wo es heißt, dass ein Sklave danach bestrebt ist, seinem Meister möglichst gut zu dienen, und darin seine Erfüllung finden soll. Das ist natürlich ganz klar eine Verklärung der Realtität, weil es einen Idealfall beschreibt, der wohl in den seltensten Fällen erreicht wird, wenn man bedenkt, wie die Sachakaner ihre Sklaven behandeln. Ich denke jedoch, dass es in Takans Fall tatsächlich zutrifft.

Ob ich bei dem Wettbewerb gut abschneide, sei mal dahingestellt. Ich habe mich angemeldet, um mich zwischen anderen Schreibern einzuschätzen und habe überhaupt keine Ahnung, wie meine Interpretation des Wettbewerbs-Mottos ankommt. Mir hat es Freude gemacht, diese Kurzgeschichte zu schreiben, weil ich selbst gerne mehr über die beiden erfahren hätte. Bei Schreiben habe ich mich streng an Akkarins Geschichte in Kapitel 7, The High Lord gehalten und nur einige kleine Details eingefügt. So hat der Ichani in der Mine einen Namen und wer meine Fanfiction kennt, weiß dass die Sklavin, die Akkarin geliebt hat, auch dort Isara heißt. Und weil Takan kein sachakanischer Name ist, heißt er fast die gesamte Geschichte über Takana, bis Akkarin seinen Namen kyralisiert.

Nachlesen könnt ihr den Beitrag übrigens wie immer auf Fanfiktion.de und zwar hier .