Schlagwort: Schwärzer als die Nacht

Aus der Überarbeitungshölle: Lust und Frust der schriftstellerischen Weiterentwicklung

Als schreibendes Wesen entwickele ich mich kontinuierlich weiter. Das ist völlig normal und auch gut so, denn wir wachsen an unseren Erfahrungen. Frustrierend wird es jedoch, wenn ich auf ein Werk zurückblicke, das ich vor noch nicht allzu langer Zeit (im März 2016) inklusive Korrekturlesen abgeschlossen habe und mit dem aktuellsten von diesem Sommer vergleiche. Ganz besonders wenn Ersteres eine laufende Geschichte ist.

Schon in der Vergangenheit habe ich ältere Geschichten noch einmal sprachlich überarbeitet. Erst vor zwei Jahren habe ich „Der Spion“ (Teil 1 meiner alternativen Fortsetzung zu Black Magician) einer solchen Prozedur unterzogen. Ich ging davon aus, dass die Folgeteile besser wären, weil ich mich in der Zwischenzeit weiterentwickelt hatte. Zudem hatte ich Teil 3 „Das Heiligtum von Yukai“, die Geschichte, um die es geht, im Anschluss an die sprachliche Überarbeitung des „Spions“ ausgedruckt und Korrektur gelesen. So wie ich das mit jeder Geschichte mache, wenn sie fertig geschrieben und überarbeitet ist.

Am Wochenende habe ich jedoch festgestellt, dass ich mir etwas vorgemacht habe. Continue reading „Aus der Überarbeitungshölle: Lust und Frust der schriftstellerischen Weiterentwicklung“

Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende – Monatsrückblick August

Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende – Monatsrückblick August

Nach dreieinhalb Monaten Urlaub von meinem Black Magician Universum und dem Einsetzen des Spätsommers bin ich nun soweit, mich von dem Projekt, das offiziell unter dem Titel „The Project which may not be named“ läuft, emotional zu lösen.

Obwohl schon Ende Juli mit Schreiben fertig geworden, habe ich mich im August einer intensiven Überarbeitung dieses Projekts gewidmet. Nicht nur, weil ich unfähig war loszulassen, sondern auch weil es sich angeboten hat, die erste Überarbeitung direkt zu erledigen. Beim Schreiben fallen mir in der Regel schon Todos auf, die ich dann entweder im Text vermerke oder in ein gesondertes Dokument schreibe. Manche Ideen verändern sich beim Schreiben und man sieht Teile des Plots mit dem Fortschreiten der Handlung noch einmal in einem anderen Licht, was eine Anpassung früherer Stellen erfordert. Und solange man von dem Projekt noch nicht genug und die Handlung dafür umso besser im Kopf hat, bietet sich eine unmittelbare Überarbeitung an.

Normalerweise brauche ich keinen kompletten Monat inklusive einer Urlaubswoche, um ein Projekt von ca. 200k zu überarbeiten. Allerdings war dies mein erstes Projekt auf Englisch, weswegen es sprachlich mehr zu korrigieren gab als sonst; mit ziemlich vielen Facepalms übrigens, weil es beim Lesen eigentlich so klar war. Andere Stellen wiederum haben mir echtes Kopfzerbrechen bereitet und Diskussionen mit Dritten erfordert, um meine Gedanken zu ordnen, neue Anregungen zu bekommen oder einfach Problempunkte bestätigt oder entkräftet zu bekommen.

Dreieinhalb Monate – ein ganzer Sommer – sind eine lange Zeit für einen Urlaub vom eigentlichen Schreibprojekt. Es war eine wundervolle, magische Zeit wie jeder Sommer, insbesondere des Juli-Camps, aber dieses Jahr war es noch einmal anders. Und das nicht nur wegen der neuen Erfahrungen in Bezug auf meine Schreibe. Zwischendurch war ich nicht einmal sicher, ob ich wirklich zurückfinden kann, hatte ich mir doch ein Akkarin-Gavin-Crossover geschrieben, das in etwas resultierte, für das ich kurz davor war alles über den Haufen zu werfen. Hätte ich gekonnt, ich wäre mit dem Kerl durchgebrannt. Mich so in dem Projekt zu vergraben war hingegen fast genauso gut.

Jetzt heißt es jedoch Abschied von meiner Sommeraffäre nehmen, schweren Herzens und mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn das Projekt ist abgeschlossen.

Die letzten Züge der Überarbeitung fanden hauptsächlich in meiner Urlaubswoche statt. Wie immer mit Kätzchen.

Ganz abgeschlossen? Nein. In einem abgelegenen Teil meines Hirns hält sich eine Horde hartnäckiger Plotbunnies, entschlossen bis zum nächsten Sommer zu überwintern und all meinen Vorsätzen zu trotzen. Da diese Erfahrung der vergangenen Monate so unglaublich gutgetan hat, werde ich es im nächsten Jahr erneut so handhaben und im Sommer mit meinem Akkarin-Gavin-Crossover ein weiteres Mal im Geiste durchbrennen. Davon abgesehen wird allerspätestens im April eine zweite Überarbeitungsphase folgen.

Ich weiß nicht, ob es an der ganz besonderen Magie des Spätsommers liegt oder daran, dass ich mit dem „Project which may not be named“ nun an einem Punkt angelangt bin, an dem ich die Hände in den Schoß legen und abwarten und Tee trinken muss – vielleicht ist es ein wenig von beidem, doch nun zieht es mich mit aller Macht zurück zu Akkarin, Sonea und den anderen Gildenmagiern und meinen sachakanischen OCs. Auf einmal habe ich wieder Lust, meinen Re-read von „The High Lord“ wiederaufzunehmen und im Anschluss mich der letzten Kapitel der Schwarze-Sonnen-Trilogie anzunehmen, die noch einer sehr gründlichen Überarbeitung bedürfen. Ich habe wieder Lust, mich wieder in meine laufenden Stories „Das Heiligtum von Yukai“ und „Schwärzer als die Nacht“ einzulesen und die bis zur Winterpause anstehenden Kapitel durchzukorrigieren, damit ich mich anschließend voll und ganz in die Arbeiten von „Das Erbe 2“ stürzen kann.

Das Einzige, auf das ich mich nicht freue, ist mich wieder an die deutsche Notation der wörtlichen Rede zu gewöhnen. Aber nach ein paar Wochen wird sich auch das wieder gelegt haben. Die Tatsache, dass es mir im Englischen leichter fällt, Dinge auf den Punkt zu bringen, wird allerdings dazu beitragen, die Wordiness meiner deutschen Projekte zu reduzieren.

CampNaNoWriMo 2017 – Das kürzeste Camp ever

CampNaNoWriMo 2017 – Das kürzeste Camp ever

Ja, damit habe ich mich dieses Mal selbst überrascht. Ich war mit dem Camp fertig, bevor man seinen Wordcount überhaupt validieren konnte. Das ist mir bis jetzt noch nicht passiert. Auch nicht bei einem Überarbeitungscamp. Ich wusste gar nicht, wie ich mit einem solchen Luxusproblem umgehen sollte. Ok, strenggenommen gibt es noch ein paar kleine Todos, die ich aber bewusst geschoben habe.

Aber der Reihe nach.

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Monatsrückblick März: Frühlingserwachen

Monatsrückblick März: Frühlingserwachen

Ich kann kaum glauben, dass seit meinem letzten ernsthaften Blogartikel ein Monat vergangen ist. Ich dachte immer, der Februar sei kurz, aber der März ist nur so dahingeflogen.

Im vergangenen Monat ist so viel passiert, wie in sonst nicht einmal in einem Jahr. So kommt es mir zumindest vor. Mein Leben ist immer noch dasselbe, die Veränderungen fanden in mir statt. Ich weiß nicht, ob es der Frühling ist, oder die Tatsache, dass ich mit Mitte 30 an einem Punkt bin, an dem ich mein bisheriges Leben bewerte und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Zukunft in Frage stelle. (Ich glaube übrigens, dass eine solche Evaluierung alle paar Jahre sinnvoll und wichtig ist)

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Monatsrückblick Februar – Karnevalseskapismus & Homecoming

Irgendwie ist der Februar einer dieser Monate, die viel zu schnell vergehen, und das nicht, weil er 2-3 Tage kürzer als die übrigen ist. Jetzt, wo ich den Monat Revue passieren lasse, fällt mir jedoch einiges ein, was sich in dieser Zeit in meinem Autorenleben getan hat. Insgesamt habe ich im Februar sogar recht viel geschafft, auch wenn ich insgesamt nicht so viele Kapitel überarbeitet habe, wie im Januar und Dezember. Aber Überarbeiten und eine Geschichte zu beenden ist eben mehr als nur Kapitel zu lesen und beim Lesen zu korrigieren.

Überarbeitungsstatus der ’Königsmörderin’

Auch diesen Monat konnte ich meinen Plan ein Kapitel pro Tag zu überarbeiten, nicht immer einhalten, was neben Arbeit und allgemeiner Müdigkeit auch davon abhängt, wie viel es bei einem Kapitel zu tun gibt. Da ich mich dem Ende nähere, gibt es in jedem Kapitel mehr zu tun, weil mehr Szenen angepasst oder aufgefüllt werden müssen. Die zweite Februar-Hälfte bestand weitgehend aus einer längeren ToDo-Liste für den Mittelteil, die vor dem Finale abgearbeitet werden wollte. Da ich nur die Mittagspausen und die zu kurzen Abende zur Verfügung hatte, zog sich das über eine Woche hin. Als ich anschließend mit den Folgekapiteln weitermachte, wurde mir schnell klar, dass für den weiteren Verlauf ein Brainstorming erforderlich war. Insbesondere für die Sachaka-Storyline, womit die letzte Februar-Woche dann auch gefüllt war.

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Umfrage zu Blog & Social Media – Ergebnisse

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich eine Umfrage zu meinem Blog, meinen Geschichten und meinen Social Media Profilen gestartet. Die Ergebnisse waren, nun … interessant. Vor allem im Hinblick auf meine Follower und Leser, die wirklich aktiv oder interessiert dabei sind. Ganz besonders, wenn ich die Höchstanzahl der Stimmen mit jenen von meiner Umfrage zu Unter tausend schwarzen Sonnen – einer Geschichte, die mir sehr am Herzen liegt, aber nicht einmal mein Hauptprojekt ist – vergleiche, ist das Ergebnis ziemlich traurig und ernüchternd.

Ich weiß nicht genau, was ich mir von dieser Umfrage erhofft habe, oder inwiefern sie überhaupt repräsentativ ist. Fest steht nur, dass es meine Geschichten seit mehr als einem halben Jahr reichlich bescheiden laufen, obwohl ich alles versucht habe, was ich kann und mir zahlreiche Menschen erzählen, wie toll meine Geschichten doch wären. Daher ist meine Erwartung an die Umfrage, dass sie mir hilft, etwas an der Situation zu ändern. Ich bin es mir und meinem Bedürfnis, zu teilen, was mich bewegt und was ich liebe (meine Geschichten), darüber zu diskutieren und andere glücklich zu machen, schuldig, dass ich es noch einmal versuche. Denn sonst würde ich mich hinterher immer fragen, ob ich überhaupt alles versucht habe.

Daher kommen jetzt hier und für euch die Ergebnisse und was ich gedenke, damit zu tun. Eine Gesamtübersicht der Ergebnisse gibt es zu jeder Frage als Bild.

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Monatsrückblick Januar 2017

Monatsrückblick Januar 2017

Um irgendwie eine Struktur und Regelmäßigkeit in die Updates zu meinen Projekten zu bekommen, versuche ich von nun an, am Ende jedes Monats einen kurzen Bericht darüber zu geben, was ich in dieser Zeit geschafft habe. Damit wisst ihr, woran ich gerade arbeite und welche Schwierigkeiten und Highlights dabei aufgetreten sind. Und für mich ist es eine Bestätigung, dass ich tatsächlich etwas geschafft habe.

Mittlerweile bin ich mit meiner Überarbeitung der ’Königsmörderin’ bei Kapitel 32 angelangt. Mein Plan, ein Kapitel pro Tag zu überarbeiten, ließ sich weitgehend umsetzen, wobei es zwischendurch Tage gab, an denen das aus verschiedenen Gründen nicht möglich war und nicht etwa, weil ich der aktuellen Lektüre (Lightbringer) den Vortritt gegeben hätte (obwohl die Versuchung groß war):

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Autorenwahnsinn Tag 31: Wünsche für das Autorenjahr 2017

Am letzten Tag es Autorenwahnsinn-Monats ging es um Wünsche, die wir in Bezug auf das Schreiben für dieses Jahr. Also keine Vorsätze (von denen ich sowieso nichts halte) und auch keine Zielsetzungen (die ich sowieso mit aller Kraft anstrebe). Für mich bedeutet das vor allem, das ich mir Dinge wünsche, die mich beim Erreichen meiner diesjährigen Ziele unterstützen, die ich jedoch nicht beeinflussen kann. Und ich wünsche mir Dinge, die mein Wohlbefinden als Autorin steigern oder zumindest wahren.

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Schreibnews Januar 2017: Zwischen Fremdfangirlen, Badass-Charakteren und der Überarbeitung der ’Königsmörderin’

Schreibnews Januar 2017: Zwischen Fremdfangirlen, Badass-Charakteren und der Überarbeitung der ’Königsmörderin’

Nachdem ich die ’Königsmörderin’ im November ein großes Stück näher ans Finale geschrieben habe, bin ich seit ca. einem Monat nun mit ihrer ersten vollständigen Überarbeitung beschäftigt. Denn um dem großen Showdown gerecht zu werden, müssen zunächst noch einige Handlungsfäden an die richtige Position geführt werden. Unstimmigkeiten, die durch meine oft puzzleartige Arbeitsweise entstanden sind, müssen ausgebügelt werden. Ich kann mir zwar viel über Monate merken, aber nicht jedes kleinste Detail. Darüber verändern sich Ideen manchmal auch, so dass ich dadurch entstandene Plotholes nutze, um beide Szenarien durchzuspielen und zu schauen, was mir besser gefällt. Nicht zuletzt ist die Überarbeitung nötig, weil die Storylines meines Auslandsadministrators und die meines Antagonisten noch Lücken, die ich erst schließen kann, wenn der Rest entsprechend gediehen ist. Im November hatte ich diese daher zunächst offengelassen.

Der erste kleine Erfolg der Überarbeitung war der Prolog, den ich Anfang Dezember endlich schreiben konnte. Vage spukte er mir schon seit Monaten im Kopf herum, doch da er mysteriös sein und den Leser zum Rätseln anregen soll, brauchte ich dazu Wissen, das erst durch das Weiterschreiben der eigentlichen Story entstand.

Der ursprüngliche Plan sah vor, auf diese Weise ein Kapitel pro Tag zu überarbeiten. Angesichts der Länge der Kapitel und meiner durch Vollzeitjob und Katzen begrenzte Zeit ist das kein unehrgeiziges Ziel. Doch gerade der Dezember ist immer relativ voll, so dass ich an manchen Tagen nur eine oder zwei Szenen überarbeiten konnte. Dazu kam ein stressiger Brotjob, der zusammen mit den Nachwirkungen vom NaNoWriMo dazu führte, dass ich abends oft mit dem Laptop auf meinem Schoß und den Katzen auf meinen Beinen auf der Couch eingeschlafen bin. Ab Weihnachten besserte sich die Situation ein wenig, wenn auch nicht so weit, wie ich es mir gewünscht habe. Der Stress wird noch einige Wochen andauern. Nichtsdestotrotz waren die Feiertage eine gute Gelegenheit, um zur Ruhe zu kommen und wieder mehr zu überarbeiten.

Zumindest in der Theorie. Denn irgendwas ist ja immer.

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Das verflixte siebte Jahr – Lady Soneas schriftstellerischer und fangirlischer Jahresrückblick 2016

Kennt ihr das? Ihr sagt euch xxxx wird euer Jahr und seid hinterher bitter enttäuscht? Etwas Derartiges dachte ich von 2015 und im Nachhinein denke ich mir nur Schwamm drüber und sagte mir: „2016 wird mein Jahr!“ Aber abgesehen davon, dass in diesem Jahr viele meiner Kindheitshelden und Berühmtheiten, die mein Leben lang einfach nur ’’da’’ waren, starben, war 2016 keine solche Katastrophe wie 2015, auch wenn es seine eigenen Tiefpunkte hatte.

Aber es gab auch viel Schönes. Und nicht zuletzt hatten Akkarin und ich im August unser Siebenjähr – äh, meine ’’Karriere’’ als Fanfiction-Autorin ging dieses Jahr in ihr siebtes Jahr. Und wie wir alle wissen, ist das siebte Jahr das Jahr, in dem alles passieren kann.

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