Schlagwort: Autoren-Marketing

Umfrage zu Blog & Social Media – Ergebnisse

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich eine Umfrage zu meinem Blog, meinen Geschichten und meinen Social Media Profilen gestartet. Die Ergebnisse waren, nun … interessant. Vor allem im Hinblick auf meine Follower und Leser, die wirklich aktiv oder interessiert dabei sind. Ganz besonders, wenn ich die Höchstanzahl der Stimmen mit jenen von meiner Umfrage zu Unter tausend schwarzen Sonnen – einer Geschichte, die mir sehr am Herzen liegt, aber nicht einmal mein Hauptprojekt ist – vergleiche, ist das Ergebnis ziemlich traurig und ernüchternd.

Ich weiß nicht genau, was ich mir von dieser Umfrage erhofft habe, oder inwiefern sie überhaupt repräsentativ ist. Fest steht nur, dass es meine Geschichten seit mehr als einem halben Jahr reichlich bescheiden laufen, obwohl ich alles versucht habe, was ich kann und mir zahlreiche Menschen erzählen, wie toll meine Geschichten doch wären. Daher ist meine Erwartung an die Umfrage, dass sie mir hilft, etwas an der Situation zu ändern. Ich bin es mir und meinem Bedürfnis, zu teilen, was mich bewegt und was ich liebe (meine Geschichten), darüber zu diskutieren und andere glücklich zu machen, schuldig, dass ich es noch einmal versuche. Denn sonst würde ich mich hinterher immer fragen, ob ich überhaupt alles versucht habe.

Daher kommen jetzt hier und für euch die Ergebnisse und was ich gedenke, damit zu tun. Eine Gesamtübersicht der Ergebnisse gibt es zu jeder Frage als Bild.

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Monatsrückblick Januar 2017

Monatsrückblick Januar 2017

Um irgendwie eine Struktur und Regelmäßigkeit in die Updates zu meinen Projekten zu bekommen, versuche ich von nun an, am Ende jedes Monats einen kurzen Bericht darüber zu geben, was ich in dieser Zeit geschafft habe. Damit wisst ihr, woran ich gerade arbeite und welche Schwierigkeiten und Highlights dabei aufgetreten sind. Und für mich ist es eine Bestätigung, dass ich tatsächlich etwas geschafft habe.

Mittlerweile bin ich mit meiner Überarbeitung der ’Königsmörderin’ bei Kapitel 32 angelangt. Mein Plan, ein Kapitel pro Tag zu überarbeiten, ließ sich weitgehend umsetzen, wobei es zwischendurch Tage gab, an denen das aus verschiedenen Gründen nicht möglich war und nicht etwa, weil ich der aktuellen Lektüre (Lightbringer) den Vortritt gegeben hätte (obwohl die Versuchung groß war):

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Autorenwahnsinn Tag 31: Wünsche für das Autorenjahr 2017

Am letzten Tag es Autorenwahnsinn-Monats ging es um Wünsche, die wir in Bezug auf das Schreiben für dieses Jahr. Also keine Vorsätze (von denen ich sowieso nichts halte) und auch keine Zielsetzungen (die ich sowieso mit aller Kraft anstrebe). Für mich bedeutet das vor allem, das ich mir Dinge wünsche, die mich beim Erreichen meiner diesjährigen Ziele unterstützen, die ich jedoch nicht beeinflussen kann. Und ich wünsche mir Dinge, die mein Wohlbefinden als Autorin steigern oder zumindest wahren.

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Umfrage zu Blog- und Social Media Inhalten

Neues Jahr, neues Glück oder so ähnlich. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um meinen Blog und meine Social Media Präsenz ein wenig konkreter zu definieren, wozu ich euch bitten möchte, an einer kleinen Umfrage teilzunehmen. Diese ist selbstverständlich anonym. Alle Fragen sind Multiple Choice:

Zum Blog

Mein Blog wird sowohl von den Lesern meiner Fanfictions als auch von anderen Autoren und Twitter-Followern gelesen. Daher sind vermutlich nicht alle Inhalte für jeden Leser gleich interessant und ich möchte mir in meiner ohnehin schon begrenzten Zeit nicht die Finger mit etwas wund tippen, das keinen interessiert.

Aus zeitlichen Gründen und je nachdem, was im RL und schreibtechnisch bei mir ansteht, werde ich auch weiterhin keine festen Termine machen, zu denen ich Artikel veröffentliche. Denn das würde mich zu sehr unter Druck setzen. Angestrebt sind daher außerhalb der Schreibcamps 2-3 Artikel im Monat.

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Folgendes werdet ihr von mir niemals zu lesen bekommen, sofern es mir nicht absolut unter den Nägeln brennt: Artikel zu aktuellen politischen Themen und Artikel über mein Privatleben.

Autoren-Marketing (Twitter und Facebook)

Seit einigen Monaten versuche ich meine Präsenz in den sozialen Medien stärker zu definieren, um meine Reichweite zu vergrößern und potentielle neue Leser zu gewinnen. Einiges davon habe ich durch den NaNoWriMo und den eher stressigen Dezember schleifen lassen, würde damit jedoch wieder anfangen, wenn es gewünscht ist.

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Anders als auf Facebook, wo ich die Trennung zwischen meinem Account und der Autorenseite habe, müsst ihr auf Twitter allerdings weiterhin mit Tweets über anderes Gedöns in Form von Fangirlen, Musik, Büchern, Catcontent etc. rechnen, weil ich Twitter vor allem auch als meine virtuelle Spielwiese betrachte.

Bonusrunde für die Leser meiner Fanfictions

Fast das gesamte letzte Jahr über habe ich unter den Kapiteln Fragen gestellt, nachdem einige Leser mir gesagt haben, das würde ihnen helfen, ihre Meinung zu einem Kapitel abzugeben. Sie sagten, so wüssten sie, worauf ich bei einem Kapitel wert lege. Einige fanden die Fragen zudem hilfreich, weil sie auf diese Weise über Aspekte nachdenken, auf die sie sonst niemals gekommen wären. Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass die Fragen eher irritieren, obwohl man sie auch einfach ignorieren kann. Sie sollen lediglich eine Unterstützung sein für jene, die das als hilfreich empfinden.

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Sollte sich herausstellen, dass die Mehrheit die Fragen als störend empfindet und ihre Existenz auch nicht ausblenden kann, so werde ich diese in Zukunft weglassen. Denn mir diese zu überlegen, kostet Zeit, die ich anderswo investieren kann.

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Allen Teilnehmern danke ich ganz herzlich fürs Mitmachen! Verbesserungsvorschläge, Anmerkungen, die durch die Umfrage nicht abgedeckt werden oder wo ihr etwas erläutern wollt, schreibt bitte in die Kommentare hier oder auf Facebook oder Twitter.

Das verflixte siebte Jahr – Lady Soneas schriftstellerischer und fangirlischer Jahresrückblick 2016

Kennt ihr das? Ihr sagt euch xxxx wird euer Jahr und seid hinterher bitter enttäuscht? Etwas Derartiges dachte ich von 2015 und im Nachhinein denke ich mir nur Schwamm drüber und sagte mir: „2016 wird mein Jahr!“ Aber abgesehen davon, dass in diesem Jahr viele meiner Kindheitshelden und Berühmtheiten, die mein Leben lang einfach nur ’’da’’ waren, starben, war 2016 keine solche Katastrophe wie 2015, auch wenn es seine eigenen Tiefpunkte hatte.

Aber es gab auch viel Schönes. Und nicht zuletzt hatten Akkarin und ich im August unser Siebenjähr – äh, meine ’’Karriere’’ als Fanfiction-Autorin ging dieses Jahr in ihr siebtes Jahr. Und wie wir alle wissen, ist das siebte Jahr das Jahr, in dem alles passieren kann.

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Jenseits klassischer Fanfiction und doch keine ’richtigen’ Bücher – Wie finde ich meine Zielgruppe?

Jenseits klassischer Fanfiction und doch keine ’richtigen’ Bücher – Wie finde ich meine Zielgruppe?

Das Brüten über Ängsten, Selbstzweifeln, Gefühlen von Wertlosigkeit und Neid haben mich zu der Frage gebracht, ob ich eine falsche Vorstellung von meiner Zielgruppe habe und die ganze Sache völlig falsch angehe. Und wie ich überhaupt meine Zielgruppe finde.

Um seine Zielgruppe zu finden, so heißt es, soll man dahin gehen, wo sich Gleichgesinnte tummeln. In meinem Fall wären das Fanfiction-Seiten, Fan-Foren zu ’The Black Magician’ und Social Media ist natürlich immer gut, um sein mehr oder weniger infektiöses Gedankengut zu verbreiten. Denn es finden sich überall Fans der Bücher.

Aber ist das überhaupt der richtige Weg? Was bringt es tatsächlich? Und sind Fans der Bücher auch automatisch potentielle Leser?

Meine bisherige Bilanz ist eher ernüchternd.

Fans von The Black Magician findet manüberall. Aber entweder sie sind nicht verzweifelt genug, um eine alternative Fortsetzung lesen zu wollen, mit der offiziellen Fortsetzung zufrieden, oder haben generell kein Interesse an Fanfictions oder wenn dann nur an klassischen Fanfictions. Wieder andere lassen sich von meiner Begeisterung mitreißen und lesen die Bücher. Oder versprechen es zumindest.

Dass sich unter diesen jemand befindet, der meinen Geschichten eine Chance gibt, grenzt nahezu an ein Wunder. Aber hin und wieder habe ich damit tatsächlich Glück.

Erhoffte Zielgruppe vs. tatsächliche Zielgruppe

Meine Geschichten sind keine klassischen Fanfictions. Ich schreibe meine alternative Fortsetzung so, als würde ich ein Buch schreiben. Damit ich das Ende und die Fortsetzung erhalte, die ich mir gewünscht hätte. Mit Charakteren, die so sind, wie im Original und nicht nach dem persönlichen Geschmack des Autors verzerrt. Und ohne den Canon zu verdrehen*. Mit etwas anderem gebe ich mich nicht zufrieden und das ist auch der Grund, warum ich keine anderen Fanfictions mehr lesen kann. Selbiges gilt für die ’Schwarze-Sonnen’-Trilogie und sämtliche Kurzgeschichten (außer den Badfics), die allesamt zu meinem Headcanon gehören.

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Einmal Sonea sein – Cosplay & Autorenfotos

Einmal Sonea sein – Cosplay & Autorenfotos

Da ich momentan vermehrt damit beschäftigt bin, mir meine ’Autorenmarke’ aufzubauen (was bis jetzt jedoch mehr schlecht als recht läuft), habe ich mich am vergangenen Wochenende getraut und eine kleine Cosplay-Fotosession gemacht, für die ich in die Rolle meiner Protagonistin geschlüpft bin. Und das sogar jenseits der jecken Jahreszeit. Auch wenn ich damit in meiner Stadt vermutlich nicht näher auffalle, war mir das unangenehm. Denn ich mag es nicht, verkleidet herumzulaufen und komische Blicke auf mich zu ziehen.

Aber wer Erfolg haben will, muss leiden. Oder so ähnlich.

Am Sonntag war es endlich soweit. Das Wetter war gut und ich hatte Monsieur, der schon diverse andere Fotosessions mit mir gemacht hat, dazu verdonnert mit mir in den Wald zu gehen. Denn in schwarzer Robe zuhause auf dem Sofa ist irgendwie auch am Thema vorbei. Eine alte Burg wäre mir noch lieber gewesen, aber in meiner Gegend gibt es keine alten Burgen, die nicht außer bei Regenwetter total überlaufen sind. Die Idee ist allerdings nicht vergessen.

Ich hatte mich seit Tagen auf den Termin gefreut. Ich hatte noch nie zuvor Cosplay gemacht und war dementsprechend aufgeregt. Am Freitag war ich sogar noch einmal beim Frisör gewesen, weil meine Haare eher die Konsistenz von Stroh hatten. Doch dann kam der Sonntagmorgen und ich war so deprimiert und voll Selbstzweifel, dass ich die Aktion am liebsten gecancelt hätte. Weil es ja sowieso nicht bringt. Leider – oder vielleicht auch glücklicherweise – war ich blöd genug, das zu twittern, woraufhin mich dann ein paar liebe Autorenfreundinnen motiviert haben, es dennoch durchzuziehen. Und daher möchte ich ihnen ganz herzlich für ihre mutmachenden Worte danken!

Also machten Monsieur und ich uns am späten Sonntagnachmittag auf den Weg zu einem nahen Wald. Meine schwarze Robe, die ich mir vor vier Jahren für Karneval genäht und seitdem nicht mehr getragen habe, passte noch, wenn nicht sie sogar inzwischen ein wenig besser saß, weil ich die Abmessungen damals etwas zu knapp gemacht hatte. Marika hatte wenig zuvor noch darauf geschlafen (irgendwie liegt er gerne auf schwarzen Sachen), das konnte eigentlich nur Glück bringen.

Die Robe hatte ich in eine große Tasche gepackt und das nicht nur, um möglichst wenig verstörte Blicke auf mich zu ziehen, sondern weil es mit 27°C für Ende September noch einmal sehr warm geworden war. Mir waren die Jeans und die Stiefel (Sneaker unter der Robe sehen nicht gut aus) schon viel zu warm, da muss dicker schwarzer Stoff nicht auch noch sein. Wahrscheinlich wären damit meine Haare bis zum Wald durchgeschwitzt und mein Makeup verlaufen gewesen.

Im Wald hatte ich schnell eine Stelle auserkoren, wo das Sonnenlicht optimal durch die Bäume fiel. Dort zog ich mir dann die Robe über und fummelte gefühlte zehn Minuten an der verfluchten Schärpe rum – einer dieser Momente, in denen ich froh bin, kein Gildenmagier zu sein. Als ich endlich fertig war, war mir bereits viel zu warm und ich war überzeugt, Makeup und Frisur völlig ruiniert zu haben.

Besonders auf den ersten Fotos wusste ich nicht, was ich mit meinen Händen machen sollte, wodurch ich mir blöd und unbeholfen vorkam. Außerdem verzweifelt jeder Fotograf daran, mich gut zu treffen, wenn ich lache oder lächele. Meistens sieht das irgendwie debil, bescheuert oder sonst wie aus. Dementsprechend ernst habe ich auf den ersten Bildern dreingeschaut. Die Ergebnisse, von denen ich ein paar in die Bildergalerie aufgenommen habe, zeigen das auch sehr schön. Tatsächlich haben sie in mir wilde Phantasien zum Leben erweckt, in denen ich eine Metal-Band (Sonea and the Black Magicians) gründe, weil ich das mit dem Posen und böse gucken schon recht gut hinbekomme.

Auf späteren Bildern habe ich meine Hände mit einer Kerze oder einem Buch beschäftigt, wobei ich mir allerdings auch nicht sonderlich wie Sonea vorkam. Aber es war besser, als ohne Gegenstand in den Händen und allmählich fing die Aktion an, Spaß zu machen.

Zwischendurch hatten wir Probleme mit dem Licht und mussten an Belichtungszeit, ISO etc. rumdrehen, weil die Sonne hinter Wolken war. Daher sind die Bilder unterschiedlich belichtet und kontrastreich, was aber nicht schlimm ist, weil man so mehr Möglichkeiten hat, sie zu verwenden. Je nach Vorhaben werde ich ohnehin einen Filter davor setzen.

Das schlechte Licht war dennoch ein Ärgernis. Und dann neigte sich auch noch der Akku seinem Ende (den ich natürlich nicht vorher aufgeladen hatte) und da ich nicht so recht wusste, wohin mit meinen Armen und welche Posen in einnehmen soll, war ich schließlich frustriert. Ich hatte die Robe schon ausgezogen, als mir das Buch einfiel. Und ab da hat das Fotoshooting richtig Spaß gemacht.

Natürlich kamen immer mal wieder Leute vorbei, die geglotzt haben. Ich war die meiste Zeit so sehr mit dem Zurechtzupfen von Haaren und Robe und dem Posen beschäftigt, dass ich sie immer erst wahrgenommen habe, wenn Monsieur ihnen grinsend zurückgewunken hat. Dank ihm kam ich mir auch überhaupt nicht blöd vor, sondern fand die Reaktionen der Leute witzig.

Zuhause habe ich zu meiner hehren Freude festgestellt, dass ein überraschend großer Teil der Fotos richtig, richtig gut geworden ist. Normalerweise mache ich auf 95% komische Gesichter oder habe die Augen zu. Dieses Mal war der Anteil komischer Gesichter sehr gering. Dafür kann ich von den mehr als 200 Bildern dennoch nur einen kleinen Teil verwenden, weil Belichtung, Bildausschnitt, Schärfe etc. auf vielen Bildern nicht stimmen.

Was ich letztendlich mit den Bildern mache? Keine Ahnung. Meine ursprünglichen Pläne gingen in Richtung des üblichen Größenwahns, Aufbau meiner ’Autorenmarke’ etc. Doch abgesehen davon, dass eine Autorin, die sich wie die Protagonistin ihrer Fanfictions kleidet, vielleicht nicht ernstgenommen wird, frage ich mich, was es mir bringen soll, außer meine Webseiten- und Social-Media-Profile aufzuhübschen. Denn wenn ich ehrlich bin, hat meine bisherige Aktion zum Thema Marketing und Autorenmarke absolut null gebracht. Im Gegenteil, bis jetzt war sie eher kontraproduktiv.

Nichtsdestotrotz hatte ich bei der Aktion Spaß und habe nun ein paar schöne, aktuelle Sonea-Bilder. Und es werden gewiss nicht die letzten gewesen sein. So wie ich gewiss nicht zum letzten Mal Sonea beim Cosplay dargestellt habe. Auch wenn das noch ausbaufähig ist. Ein paar Ideen habe ich dazu sogar schon.

Starttermin für Teil 2 der Akkarin-Trilogie steht endlich

Nachdem ich euch gestern mit den Covern bombardiert und in der Zeit davor bei einigen von euch Andeutungen gemacht habe, dass Teil 2 meiner der Schwarze-Sonnen-Trilogie*, wie meine Trilogie über Akkarin jetzt offiziell heißt, fürchte ich, dass ich euch eine Erklärung schuldig bin.

Teil 2, der, um ins Namenskonzept zu passen, jetzt offiziell unter dem Titel ’Schwärzer als die Nacht’ läuft wird nicht wie geplant am 18. Oktober starten.

Der Grund ist folgender:

Vor ca. drei Wochen habe ich von einer der beiden Testleserinnen, denen ich die Geschichte schon geschickt hatte, das Feedback zu den ersten 10 Kapitelb bekommen, wobei sich herausstellte, dass noch einiges an der Geschichte getan werden muss. Beim Schreiben habe ich mich so sehr auf Akkarins Entwicklung konzentriert, dass mir dabei ein paar andere Dinge, die jedoch wichtig sind, um die Geschichte rund zu machen, durch die Lappen gegangen sind.

Das ist mir in dieser Form noch nie passiert und ich denke, das hat zum Teil auch mit meiner persönlichen Situation zu tun, als ich die Geschichte vergangenes Jahr schrieb. Weil ich bei Akkarin etwas heilen wollte, was ich bei einem anderen Menschen nicht heilen kann. Zudem war die Überarbeitung im April dank meines Stalkers eine regelrechte Katastrophe.

Daraufhin sagte ich der zweiten Testleserin, sie solle mit dem Lesen warten, bis ich die Anmerkungen übernommen habe – was sie zum Glück nicht getan hat. Eine weitere Meinung zu bekommen, war sehr hilfreich und ich bin den beiden Damen für ihre Arbeit und ihre Geduld in Bezug auf meinen Diskussionsbedarf zutiefst dankbar.

Also habe ich die vergangenen zweieinhalb Wochen mit der mittlerweile dritten Überarbeitung verbracht. Dieses Wochenende habe ich beiden noch einmal die ersten 10 Kapitel geschickt, weil ich unsicher war, ob ich sie nicht verschlimmbessert habe. Gerade in der ersten Woche der Überarbeitung hat mich das wiederholt in Selbstzweifel gestürzt. Ich habe mich gefragt, ob ich mit einer Geschichte über Akkarin an die Grenzen meines Schreibtalents stoße, oder ob ich in Wirklichkeit genauso schlimm bin, wie jene, über die ich mich so gerne im Stillen ärgere.

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Lady Sonea proudly presents Cover & Teaser

Hallo ihr lieben Leser,

Die letzten Tage meines kleinen Schreiburlaubs habe ich weniger mit Schreiben als mit dem Erstellen von Covern und anderen kleinen Appetizern verbracht  und bin darüber regelrecht in einen Rausch geraten. Normalerweise bin ich, was das Anpreisen meiner Geschichten angeht, eher zurückhaltend, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich nicht länger verstecken brauche. In den letzten drei Jahren wurde mir so häufig gesagt, dass meine Geschichten weniger Fanfictions, sondern Fantasybücher auf hohem Niveau sind, dass ich allmählich anfange es zu glauben.

Außerdem hat mir das aus einer kleinen Sinnkrise bezüglich des Schreibens wieder herausgeholfen.

Während ich für die Appetizer in Form kleiner Zitate aus meiner Fotosession von vor anderthalb Jahren schöpfen konnte, habe ich für die Cover ein wenig Geld investiert, weil es keine kostenlosen lizenzfreien Bilder nach meinen Vorstellungen gab. Aber das war es mir wert. Professionell erstellte Cover hätten mich weitaus mehr gekostet und, sofern ich nicht im Lotto gewinne oder auf andere, ehrliche Weise plötzlich zu viel Geld komme, werde ich das allenfalls in Erwägung ziehen, wenn ich eines Tages einen richtigen Roman schreibe und Selfpublishing betreibe.

Generell bin ich im Designen und im Umgang mit den entsprechenden Tools zutiefst unfähig, aber irgendwie ist es mir mit Canva.com und ein wenig Hilfe von Gimp gelungen, schöne Cover und Appetizer zu erstellen.

Die Cover habe ich bereits auf den Seiten der jeweiligen Geschichten mit Direktlinks nach Fanfiktion.de eingebaut.

Bewundern könnt ihr sie in ihrer vollen Pracht auch hier – ihr seid herzlich eingeladen, euch durch die Gallerie zu klicken:

Alle bis auf das Schwarz-Weiß-Cover von ’Schwärzer als die Nacht’ sind aus Bild-Archiven. Jenes Bild ist von Canavan-Wiki und diente bereits letztes Jahr als Cover im CampNaNoWriMo. Die ZeichnerIn hat der Weiterverwendung zugestimmt. Es ist sozusagen echte Akkarin-Fanart und ich muss sagen, dass es eine der wenigen guten ist, die ich je gesehen habe.

In Zuge meiner Bastelaktion habe ich heute Nachmittag auch noch einmal das Cover von ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ aktualisiert, das ich heute schon an den Link zum neuen Kapitel auf FB und Twitter gehangen habe.

Außerdem habe ich ’Werbe-Poster’ für ’Der Spion’ und ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ erstellt.

Weitere Poster dieser Art werde ich bei Gelegenheit erstellen, allerdings weiß ich nicht, wie viel Sinn das macht, wenn neue Leser erst einmal Teil 1 lesen müssen. Und während diesem entscheidet sich häufig, ob man dabei bleibt oder nicht.

Ich hoffe, die Resultate meines kleinen Schreiburlaubs gefallen euch ein wenig. Falls ihr für meine Geschichten irgendwo Werbung machen wollt,  so könnt ihr diese Bilder dafür verwenden und zu der jeweiligen Geschichte auf FF.de verlinken. Aber tut mir und euch selbst dabei einen Gefallen: Nervt die Leute nicht, denn zu viel Werbung macht unbeliebt  😉

Im diesen Sinne wünsche ich euch noch ein tolles, restliches Spätsommerwochenende  <3

Der NaNoWriMo 2014 – Ein Rückblick und Erfahrungsbericht

Während der letzten Wochen war es um mich und meinen Blog relativ still. Aber ich war in dieser Zeit nicht untätig. Ich habe wieder einmal – oder besser gesagt – erstmals am offiziellen NaNoWriMo November 2014 teilgenommen. Und auch wenn das ’Rebellieren’, sprich das Fortführen angefangener Geschichten, nun von den Organisatoren ’legalisiert’ wurde, so ziehe ich es dennoch vor, mich als Rebell zu bezeichnen, denn ich habe keine neue Story angefangen, sondern am dritten Teil meiner ersten Trilogie weitergeschrieben. Denn als Rebell gehört man beim NaNo zu den coolen Kids. (Dass ich keinen eigenen Roman, sondern eine Fanfiction geschrieben habe, war vermutlich schon uncool genug.)

Auch dieses Mal war der NaNoWriMo wieder eine großartige Erfahrung. Bei dem offiziellen NaNo im November gibt es keine Cabins. Der Austausch erfolgt hauptsächlich über das Forum, vieles lief jedoch auch über Twitter ab und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dieser Account wäre zu irgendetwas nütze. Meine Follower haben sich in dieser Zeit verfünffacht – nicht wegen meiner Geschichten, sondern wegen des Austauschs mit anderen Autoren, woraus sich oft sehr amüsante Diskussionen ergaben. Und das war wirklich wundervoll.

NaNoNovember2014
Tadaa! – Das Winner Certificate für Lady Sonea

Dieses Mal fand ich auf der offiziellen NaNo-Seite auch endlich meinen Weg in das deutsche Unterforum. Obwohl es mir nichts ausmacht, auf Englisch zu kommunizieren, habe ich mich die meiste Zeit über dort getummelt. Es ist überschaubar, alle sind in derselben Zeitzone und ich habe einige nette Bekanntschaften gemacht. Die deutsche NaNo-Community ist ein wirklich toller Haufen. Schon das Reinschreiben und die allerersten Wordwars in der ersten Stunde des Novembers auf Twitter waren ein toller Einstieg in diesen einzigartigen Monat. Da die ersten beiden Tage auf ein Wochenende fielen, ging es mit einem Zwei-Tage-Marathon los, für den jeder sich einen bestimmten Wordcount als Ziel setzen konnte. Ich dachte, dass nach drei Monaten relativer Schreibflaute 12k schon ein hehres Ziel wären, und startete am Ende mit 16k in die erste Woche. So viel in zwei Tagen habe ich nicht mehr geschrieben seit dem Rausch, in dem ich das Ende des Spions in seiner Rohfassung runtergeschrieben habe.

Dankbar bin ich vor allem den Frühaufstehern, auch wenn ich dort oft nur wenig geschrieben habe, weil ich diese ersten Stunden des neuen Tages effektiv nutzen wollte, allen, die mich bei Word Wars gepusht haben und die ich zurückgepusht habe, und SitaraS mit ihrer Irrenanstalt, für die man sich jede Woche mit einem neuen wahnsinnigen Ziel bewerben konnte, und in der ich inzwischen einen Daueraufenthalt beantragt habe, weil ich im Hinblick auf das Schreiben und vor allem meine Fanfictions ganz sicher unheilbar wahnsinnig bin. Vielen Dank auch an Solveig und Asuma Sarutobi, die Wordcount-Listen in ihren Blogs zur Verfügung gestellt haben. Mein besonderer Dank gilt jedoch Kiamara, mit der ich mich wieder und wieder auf Twitter duelliert hatte. Ich hoffe, sie nimmt mir diverse Frechheiten nicht allzu übel.

Sehr tief berührt hat mich, dass eine Leserin des Spions durch mich zum Schreiben zurückgefunden hat, und trotz eines etwas verspäteten Einstiegs eine komplette 100k umfassende Story geschrieben hat. Liebe LittleSnowfall, falls du das hier liest, möchte ich dich noch einmal wissen lassen, wie sehr es mich freut, dass du dabei warst!

Besonders entspannend war für mich die Erfahrung, unter den NaNoisten weitgehend unbekannt zu sein. Einige NaNoisten kennen zwar The Black Magician, aber es hat sich wirklich absolut niemand dafür interessiert, dass ich dazu eine Fortsetzung schreibe, was meinem sensiblen Autorengemüt unglaublich gutgetan hat. Ich konnte nach Lust und Laune Textauszüge in entsprechenden Threads posten oder mich darüber auslassen, dass meine Charaktere mal wieder einmal nicht tun, von dem ich will, dass sie es tun, oder was ich mir alles ausdenke, um sie zu quälen – ohne meinem eigenen Erwartungsdruck  unterworfen zu sein.

Unter all den anderen Autoren mit ihren freien Arbeiten habe ich mich mit meiner Fanfiction klein und unbedeutend gefühlt – und damit frei. Noch schöner war, keine Sprüche darüber zu hören, wie krank es doch sei, so viel zu schreiben. Wer gerne schreibt und darin aufgeht, der kann gar nicht genug schreiben. In der NaNo-Community war es vielmehr ein freundschaftliches Konkurrieren und sich Überbieten, und ein liebevolles sich als verrückt bezeichnen. Ein wenig bewundere ich sogar unsere als ’unheilbar wahnsinnig’ eingestuften Schreiber, die 250k oder sogar über 300k erreicht haben. Um dahin zu gelangen, müsste ich jeden Tag nichts anderes außer Schreiben machen – und wäre vermutlich schon nach einer Woche völlig Banane im Kopf. Aber ich arbeite Vollzeit, habe einen Haushalt und – zwar kein Haustier, aber einen Freund.

Im Gegensatz zu dem Camp im Juli, nachdem ich nur noch ein Bündel aus Nerven war, lief das Schreiben dieses Mal sehr viel entspannter, obwohl ich am Ende doch wieder auf meine 140k von damals gekommen bin. Und darauf bin ich wahnsinnig stolz. Anfangs dachte ich, nach den letzten eher miesen Monaten würde ich froh sein, am Ende die vorgegebenen 50k zu schaffen, zumal die Story sehr viel komplexer ist als das permanente Foltern meines Lieblingscharakters. Aber schon bald war ich wieder voll in die Handlung eingetaucht und der Ehrgeiz packte mich. Und ab da schrieb es sich wie von selbst.

NaNoNovember2014 Stats
Die Stats eines unheilbar verrückten Fangirls

Doch vor allem hat mir dieser Monat gezeigt, was ich schaffen kann, selbst wenn mir mein RL wieder und wieder dicke Knüppel zwischen die Beine wirft und es Tage gibt, an denen ich keine Kraft zum Schreiben aufbringe. Das Schreiben hat mich jedes Mal wieder aufgerichtet und gefestigt, wodurch ich auch den Schwierigkeiten in meinem RL wieder besser begegnen konnte. Denn Schreiben ist für mich auch eine Therapie, die ich nicht mehr missen will.

Am letzten Wochenende wollte ich es noch einmal wissen, und nachdem ich so viel weiter gekommen war, als ich anfangs erwartet habe. Trotz Vorweihnachtsputz, Weihnachtsdeko und dringend nötigem Ausschlafen ist es mir irgendwie gelungen, an diesen beiden Tagen noch einmal 20k rauszuhauen. Ohne die zwischenzeitlichen Rückschläge wären sogar 10-20k mehr drin gewesen. Zahlreiche Word Wars in der NaNo-Community haben dazu ebenso beigetragen, wie ein sturmfreier Samstagabend und ein Partner, der mir einen Teil der Hausarbeit abgenommen hat und sich auch mit Tiefkühlpizza zufriedengab. Daher gilt mein Dank auch meinem Freund, der meine Besessenheiten seit nun über 10 Jahren mit unerschütterlicher Geduld erträgt und sie mich ausleben lässt.

Rückblickend bin ich in diesem Monat ein beträchtliches Stück mit meiner Story weitergekommen. So richtig bewusst wurde mir das jedoch erst in den letzten Tagen. Würde ich den NaNo auf den Dezember ausdehnen, würde die Rohfassung des Heiligtums von Yukai bis Sylvester stehen. Aber ich will die heimeligen Abende im Advent nicht im ungemütlichen Arbeitszimmer, sondern mit meinem Freund auf dem Sofa verbringen. Auch dort werde ich schreiben, aber es wird nun wieder gemächlicher vorwärtsgehen. Und ich habe da noch so ein paar Sachen zu korrigieren und mindestens ein neues Märchen zu schreiben. Daher peile ich Februar für das Beenden der Rohfassung an.

Vor der anschließenden Überarbeitung graut mir jetzt schon, da ich an vielen Stellen trotz eines ausgearbeiteten Plots regelrecht Hardcore Discovery Writing betrieben habe. Aber so entstehen die besten Stories. Details und Ideen, wie ich am besten mit der Story von A nach B komme, ergeben sich oft erst auf natürliche Weise während des Schreibens. Ich lasse der Handlung und ihren Charakteren diesen Freiraum, denn genau das hält die Story realistisch und lebendig. Das Resultat sind 12 weitere Kapitel, sehr viele Lieblingsstellen und eine Menge toter Charaktere, was in einigen Fällen dringend überfällig war, sowie zahlreiche Plotbunnies für die Folgetrilogie Das Erbe der schwarzen Magier, deren Schreibstart für 2015 schon fest eingeplant ist.

Doch nun ist dieser großartige, nervenaufreibende und ereignisreiche Monat vorbei. Ich bin dankbar, glücklich und hochmotviert, doch vermisse ich bereits den Flair dieser einzigartigen – ja magischen Zeit, die mich erneut dazu gebracht hat, über mich hinauszuwachsen. Aber das ist nicht das Ende. Im April werde ich beim ersten Camp 2015 wieder dabei sein. Und ich weiß auch schon, woran ich dann schreibe.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs eine schöne und besinnliche Adventszeit!