Kategorie: Soneas Sumikränzchen

Soneas Sumikränzchen: Warum das Cravas keine Autorenmacke ist

Soneas Sumikränzchen: Warum das Cravas keine Autorenmacke ist

Das heutige Sumikränzchen ein wenig persönlicher. Das letzte liegt bereits eine Weile zurück, aber dort hatte ich euch versprochen, beim nächsten Mal etwas zu dem heutigen Thema zu schreiben. Durch den NaNoWriMo hat sich dies leider verzögert, aber immerhin habe ich es noch vor Weihnachten geschafft.

Vor ziemlich genau einem Jahr, nach erfolgreich beendeten NaNoWriMo, habe ich mir als Belohnung das Cravas auf das linke Schulterblatt stechen lassen. Das Cravas ist ein Symbol, das ich für meine Fanfictions erschaffen habe, weswegen man annehmen könnte, dass es eine aus Wahnsinn geborene Autorenmacke ist. Aber das ist es nicht.

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Soneas Sumikränzchen: Die RL-Sonea und der böse, heiße König

Soneas Sumikränzchen: Die RL-Sonea und der böse, heiße König

Warnung: Dieser Artikel enthält Spoiler für ’Die zwei Könige’

Es wird wieder einmal Zeit, zu Kuchen und Sumi ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Und welcher Tag würde sich dazu besser eignen, als ein kühler Sonntagnachmittag im Herbst?

Daher möchte ich euch beim heutigen Sumikränzchen etwas über meinen Antagonisten König Marika, Sohn des Vareka und Herrscher über Sachaka, meine Motivation, diesen Charakter zu erschaffen und meine persönliche Einstellung zu ihm erzählen.

Und diese ist, wie es wohl in der Natur eines Antagonisten liegt, irgendwo zwischen absoluter Verehrung und tiefer Abneigung. Denn zum einen liebe ich Marika heiß und innig, zum anderen würde ich einem Mann wie ihm im wahren Leben nicht über den Weg laufen wollen. Deswegen habe ich lange überlegt, ob und wie ich diesen Artikel schreiben soll. Denn mein hirnloses Gefangirle hat während des ersten Teils von ’Die zwei Könige’ einige Leser dazu ermuntert, ihn auf eine Weise zu fangirlen, die ich nicht gutheißen kann.

Doch dazu später mehr.

Wie alles anfing …

Das Erste, was ich von Marika wusste, war sein Name. Witzigerweise kam dieser dadurch zustande, dass ich damals im Spätsommer 2009, als meine alternative Fortsetzung fast ausschließlich noch in meinem Kopf existierte, von einem Fußballspieler namens Marica hörte. Dass man diesen mit ’c’ schreibt, erfuhr ich erst später. Doch das spielt keine Rolle, weil es nur mit ’k’ ein sachakanischer Name ist. Als ich den Namen hörte, war mir jedoch sofort klar, dass der König von Sachaka so und nicht anders heißen muss.

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Soneas Sumikränzchen (Jahrestags-Special): Die Freuden und Leiden eines Akkarin-Fangirls

Soneas Sumikränzchen (Jahrestags-Special): Die Freuden und Leiden eines Akkarin-Fangirls

Weil auch Fangirls Jahrestage haben können und weil diese wichtig sind

Warnung: Dieser Artikel erhält nicht unerhebliche Spuren von Fangirlismus und Selbstironie.

Eigentlich wollte ich euch bei diesem Sumikränzchen erzählen, warum ich so von Akkarin besessen bin, warum er für mich das Ideal von einem Mann ist, warum er meine längste fiktive Beziehung ist und warum Kirk, Spock, Han Solo, Horst Schimanski und wie all die Verflossenen aus meiner pubertären Fangirlphase heißen, ihm nicht das Wasser reichen können.

Aber seien wir ehrlich: Muss ich dazu überhaupt etwas sagen?

Er ist Akkarin.

Punkt.

Also erzähle ich euch lieber von den Freuden und Leiden, die es mit sich bringt, das gefühlt schlimmste Akkarin-Fangirl unter dem Antlitz Gottes zu sein. Und warum ich es deswegen manchmal nicht mehr mir selbst aushalte.

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Soneas Sumikränzchen: Die absurdesten Search Terms

Soneas Sumikränzchen: Die absurdesten Search Terms

Heute gibt es mit etwas Verspätung, weil Fußball und so, mal ein etwas anderes Sumikränzchen. Denn dieses Mal es geht nicht um mich und meine Geschichten, sondern um die Absurditäten, über die ich als Betreiberin dieses Blogs so stolpere.

In den mehr als zwei Jahren, die es meinen Blog nun gibt, ist es mir gelungen, mir mit diesem meine Autorenmarke zu etablieren. Wo ich am Anfang noch unsicher war, ob das Konzept etwas taugt, erfreuen meine Artikel inzwischen gleichsam Leser und andere Autoren. Und das ist ziemlich toll, weil es zeigt, dass mein Konzept aufgegangen ist.

In dieser Zeit sind mir allerdings auch einige überaus absurde Dinge untergekommen.

Für alle, die es nicht kennen: WordPress bietet (wie vermutlich andere Bloganbieter auch, aber so genau habe ich das nie in Erfahrung gebracht) eine Statistik an, in der man sieht, welche Artikel angeklickt wurden, woher die Besucher kommen, von welchen Seiten, auf denen der Blog verlinkt ist, sie hergefunden haben und welche externen Links sie angeklickt haben (also z.B. die Links zu meinen Geschichten auf FF.de) – ihr merkt schon: Ich sehe alles.

Diese wunderbare Statistik zeigt allerdings noch etwas anderes:

Was man bei Google eingibt, um zu meinem Blog zu gelangen.

Und da sind Sachen dabei, wo mir echt die Augen aus dem Kopf gefallen sind und ich nur noch sprachlos vor dem Bildschirm saß.

Neugierig, wie ich bin, klicke ich nicht nur unbekannte Links an, über die Besucher auf meinen Blog gelangen, sondern gebe die Search Terms selbst bei Google ein und schaue, was dabei so rauskommt. Manchmal muss ich mich bis zu den letzten Seiten der Suchergebnisse durchklicken, bevor ich meinen Blog finde. Also haben einige Menschen ziemlich Ausdauer.

Heute habe ich mir die Zeit genommen und bin meine Statistik der letzten zwei Jahre durchgegangen und habe geschaut, was da an Absurditäten zusammenkommt. Einiges, was ich zutage gefördert hatte, hatte ich inzwischen wieder vergessen (oder auch verdrängt).

An den absurdesten Resultaten möchte ich euch heute teilhaben lassen. Und ich sage gleich vorweg: Ganz ohne Sarkasmus ging es an manchen Stellen nicht.

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Soneas Sumikränzchen: Kamelot, Faust und die Leiden des jungen Akkarin

Soneas Sumikränzchen: Kamelot, Faust und die Leiden des jungen Akkarin

Beim heutigen Sumikränzchen möchte ich euch erzählen, was die Musik der Band Kamelot mit meiner Geschichte über Akkarins Zeit als Sklave ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ zu tun hat.

Musik war für mich schon immer ein zentraler Bestandteil meines Lebens und ich brauche sie wie die Luft zum Atmen. Sie wirkt wie ein Verstärker auf meine Emotionen, sie tröstet, sie bewegt, sie macht mich glücklich, sie inspiriert und sie motiviert. Ohne sie wären mein Leben ein ganzes Stück weniger farbenfroh.

Zu vielen Liedern habe ich Szenen und Bilder im Kopf, die zu den Geschichten gehören, an denen ich gerade arbeite, oder zu Geschichten, die erst noch geschrieben werden wollen. Häufig sind das einzelne Lieder, selten ein ganzes Album. Diese Lieder machen mir gute Laune, motivieren mich und versetzen mich in einen Flow, in dem ich arbeiten, lernen oder schreiben kann, ohne damit jemals wieder aufhören zu wollen. Damit kann ich Prokrastination häufig sogar im Keim ersticken und beim Schreiben sprudeln die Ideen mit Musik wie von selbst. Es gibt auch Lieder, die nur dieses Gefühl auslösen, letztendlich ist es für das Schreiben jedoch irrelevant, weil ich meine Playlist einfach laufen lasse und die Phantasien häufig in Situationen kommen, in denen ich nicht schreibe, wie z.B. beim Joggen oder beim Kochen.

Auf diese Weise funktioniere ich kreativ und schöpferisch, solange ich denken kann. Musik ist ein Ventil, ein Katalysator, um meine Emotionen auf Papier zu bringen.

Und dann habe ich auf der Suche nach guter Musik vor ungefähr zwei Jahren die wunderbare Band Kamelot entdeckt. Kamelot machen sehr anspruchsvollen Power-Metal mit melodischen und progressiven Elementen und die meisten ihrer Alben sind Konzeptalben. Ich habe sie ungefähr zu der Zeit entdeckt, zu der ich meine Kurzgeschichte über Takan ’Die Erfüllung’ schrieb, wozu ich mich erstmals mit Akkarins Vergangenheit intensiver auseinandersetzte. Ich fand sehr schnell Gefallen an Memento Mori, einem einfach epischen Song, dessen Melodie und Text sofort Assoziationen zu Akkarin auslösten. Durch Memento Mori kam ich auch mit den übrigen Songs auf dem Album ’The Black Halo’ in Berührung und fand darüber heraus, dass es eine Interpretation Goethes Faust II ist. Das Vorgängeralbum ’Epica’, nachdem sich die Band um die wunderbare Simone Simons benannt hat, entspricht dabei Faust I.

Schon in der Schule war ich ein großer Fan von Faust – es war eine der einzigen wenigen guten Lektüren, mit denen meine Deutschlehrer mich gefoltert haben. Bei Faust faszinierte mich als angehende Physikerin vor allem das Gott vs. Wissenschafts-Thema. Und Mephisto war der erste Antagonist, der mich begeistern konnte.

Irgendwie kam dann im Frühjahr 2014 alles zusammen. Die Geschichte über Takan, die Musik, Faust und Akkarin. Ich war so begeistert, dass ich mir die beiden Alben kaufte und über Tage und Wochen rauf und runter hörte. Dabei entstanden immer mehr Gedankenfetzen zu ’Unter tausend schwarzen Sonnen’, so dass ich Ende April 2014 anfing, erste Szenen aufzuschreiben.

Weil ’The Black Halo’ und ’Epica’ nur eine Interpretation von Faust I+II sind, war einiges anders, doch die Texte lösten bei mir unzählige Assoziationen zu einem Akkarin aus, der auszog, um die Geheimnisse der Magie zu erforschen und dabei mit dem Bösen in Kontakt gerät. Einem Akkarin, der die Frau verliert, die er liebt, und der sich schließlich dieser dunklen Macht hingibt. Natürlich ist nicht alles bei Kamelot und Goethe gleich. So wie die Parallelen zwischen Akkarins Geschichte und beiden Dingen wiederum speziell sind.

Aber es muss auch nicht zu 100 % oder zu 50 % oder welchem Anteil auch immer übereinstimmen. Wenn man sich die Zitate über den Kapiteln ansieht, dann ist die Geschichte, die Kamelot in ihren beiden Alben erzählen durcheinandergewürfelt und es fehlen Stücke. Weil es eine andere Geschichte ist. Aber die Zitate passen auf die Kapitel und sie haben mich inspiriert. Als ich ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ im Camp-NaNoWriMo Juli 2014 schrieb, habe ich diese Alben und alle anderen von Kamelot noch exzessiver gehört (mit einem mehrwöchigen Verbot zuvor, um beim Schreiben so richtig abzugehen). Trotzdem würde ich ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ nicht als Songfic bezeichnen, weil ich die Zitate nur als Ergänzung und Bereicherung der Geschichte sehe.

Da aus meinen Ideen inzwischen eine Trilogie mit dem flapsigen Arbeitstitel ’50 Shades Of Akkarin’ geworden ist (was nichts mit dem Schundroman zu tun hat, sondern darauf anspielt, wie viele Facetten seiner Persönlichkeit ich durch das Schreiben über seine Vergangenheit hervorgeholt habe), werden natürlich auch in den Kapiteln von Teil 2 ’Darker Than Black’ und Teil 3, den ich diesen Juli im Camp schreiben werde, passende Songzitate vorkommen. Das neuste Album ’Haven’ hat mich letztes Jahr sehr zum Schreiben von ’Darker Than Black’ inspiriert. Ihr könnt euch also denken, was ich letzten Sommer bevorzugt gehört habe. (Wobei ich zugeben muss, das meistens frühmorgens gehört zu haben und an heißen Tagen und Abenden habe ich sehr viel Dream Theater gehört, was überhaupt keine Akkarin-Assoziationen bei mir auslöst).

Aber auch ’Ghost Opera’ und ’Poetry For The Poisoned’ haben mich zu ’Darker Than Black’ inspiriert. Ich bin gespannt, was es diesen Sommer wird. Ein neues Album steht leider gerade nicht an, aber das macht nichts, weil ’Haven’ und ’The Black Halo’ noch sehr viel Inspiration bieten.

Aber Kamelot ist mehr als das. Ihre Musik ist für mich zu einem musikalischen ’The Black Magician’ geworden. So wie ich es nie leid werde, die Bücher zu lesen, könnte ich die Alben täglich rauf und runter hören. Häufig tue ich das sogar noch immer, weil es einfach etwas für die Seele ist. Ich könnte stundenlang in dem Zusammenspiel von Klängen, harten und weichen Elementen, dem Heraushören klassischer Instrumente, der Stimme von Roy Khan bzw. seit zwei Alben Tommy Karevik und den Texten schwelgen. Obwohl ich sehr viel großartige Musik vor allem im Bereich Metal kenne, ist Kamelot in dieser Hinsicht für mich außergewöhnlich und einzigartig. Ich kann nur jedem empfehlen, sie sich einmal anzuhören.

Und vielleicht ist es auch einfach so, dass eine außergewöhnliche Sache bei mir eine andere außergewöhnliche Sache bedingt, weil sie irgendwo tief unten auf denselben Ursprung zurückzuführen sind.

Soneas Sumikränzchen: Die Buch-Sonea & ich

Soneas Sumikränzchen: Die Buch-Sonea & ich

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu meinem allerersten Sumikränzchen. Es war nicht gerade leicht, ein Thema zu finden, um diese Reihe zu eröffnen, weil es so viele Dinge gibt, über die ich erzählen könnte. Am Ende habe ich mich jedoch dazu entschieden, euch von meiner ganz persönlichen Heldin zu erzählen. Und davon, was mich mit ihr verbindet.

Denn diese Verbindung hat viel dazu beigetragen, dass ich angefangen habe, Fanfiction zu meinen Lieblingsbüchern zu schreiben. Und sie hat mich persönlich verändert.

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Lady Sonea lädt zum Sumikränzchen ein

Hallo ihr Lieben,

Trotz (oder vielleicht auch wegen) einiger schlechter Erfahrungen in der jüngsten Vergangenheit spiele ich seit ein paar Tagen mit dem Gedanken, eine Reihe von Blogartikeln zu machen, in denen ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudere.

In dieser neuen Reihe soll es um Themen rund um mich und meine Geschichten gehen – also um die Verbindung zwischen den Geschichten und ihrer Autorin, aber auch um Hintergrundinformationen, die ich hier und da in Reviewantworten gebe, weil ich Spaß habe, darüber zu erzählen. Dazu habe ich eine neue Kategorie namens Soneas Sumikränzchen eröffnet. Wegen der Alliteration und nicht etwa, weil die Buch-Sonea finden würde, dass Sumi so ein unglaublich leckeres Getränk ist.

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