Schlagwort: Das Heiligtum von Yukai

So etwas wie ein Update

Lange ist es her, dass ich hier zuletzt etwas gepostet habe und für die nächste Zeit wird das vermutlich auch noch so bleiben, da ich nach wie vor nicht in der Welt der schwarzen Magier verweile und es daher auch nur wenig zu berichten gibt.

Über den Sommer hat sich bei mir viel verändert. Ich arbeite aktiv an den diversen Baustellen in meinem Leben. Um mich zu entstressen und mehr Zeit für mich zu haben, habe ich mich von einigen Dingen und Aufgaben getrennt. Darauf will ich jedoch nicht näher eingehen, weil nicht alles davon schon offiziell ist und manches erst im nächsten oder übernächsten Jahr geschehen wird. Für meinen inneren Ausgleich habe ich zudem mit Yoga angefangen und mache das nun mittlerweile fast täglich.

Leider bedeutet mehr Zeit für mich auch weniger Zeit, um an meinen Schreibprojekten zu arbeiten. Ich glaube jedoch, dass diese Zeit gut investiert ist. Was nützt es mir, wie eine Besessene am Laptop zu sitzen und doch nichts zustande zu bringen, weil ich zu sehr unter Strom stehe oder mental so erschöpft bin, dass ich mich selbst blockiere und meine Zeit verschwende? Als ich noch weniger Zeit ins Schreiben investiert habe, hat es ja auch funktioniert.

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Blogumzug, Notbremse und Leseproben zur Königsmörderin

In meinem letzen Blogartikel hatte ich eine Sommerpause für den Blog angekündigt. Und dass ich vorher noch ein paar Neuigkeiten zur Folgetrilogie von „Die Bürde der schwarzen Magier“ posten will. Seitdem hat sich bei mir einiges getan. Und nicht alles davon zum Guten.

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Datenschutz, Sommerpause und Zukunft der Social Media Accounts

Seit meinem letzten Blogartikel ist eine ganze Weile vergangen. Doch bevor ich erneut in der Versenkung verschwinde, möchte ich ein paar Neuigkeiten loswerden:

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Änderung an den noch verbleibenden Kapiteln von Yukai

Letzte Woche habe ich mich, schweren Herzens, von einem Handlungsstrang in Das Heiligtum von Yukai getrennt. Nicht komplett, aber in den kommenden Kapiteln wird Dorrien bis auf einen Auftritt am Ende nicht mehr auftauchen.

Die meisten von euch wird diese Neuigkeit vermutlich freuen. Für mich bedeutet dieser Schritt vor allem, dass ich bei diesem Charakter auf ganzer Linie versagt habe.

Für diese Entscheidung gab es keinen bestimmten Auslöser, es war vielmehr so, dass dieser Stein von einem steten Tropfen schließlich gehöhlt wurde. Seit etwa drei Jahren, seit Die zwei Könige, ist Dorrien neben Regin der unbeliebteste Charakter in meiner Fanfiction-Trilogie. Wo Regin als Ekelpaket und auf Grund seines vielseitigen Potentials für mich als Erzählcharakter seine Existenzberechtigung hat, verschwindet Dorrien in „Das Erbe der schwarzen Magier“ bis auf den einen oder anderen Gastauftritt in der Versenkung. Seine Geschichte ist für mich mit der ersten Trilogie zu Ende erzählt. Regin hingegen wird in der zweiten Trilogie noch eine tragende Rolle spielen. Continue reading „Änderung an den noch verbleibenden Kapiteln von Yukai“

Schreibnews: Ich bin durch! Oder zurück aus dem Korrekturwahnsinn

Nach sieben Wochen DINA4-Zettelwirtschaft, unleserlichem in zwei leergeschriebenen Kugelschreibern resultierendem Gekritzel und jeder Menge Quality Time mit meinen Katzen als erfreuliches Nebenprodukt, ist es vollbracht:

Das Korrekturlesen der „Königsmörderin“ ist abgeschlossen.

So zügig und effizient war ich dabei selten und es hat sich keine Katastrophe aufgetan.

Sonea im Korrekturwahnsinn

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Schreibnews: Der Startschuss für „Das Erbe 2“ ist gefallen

Seit dem Wochenende schreibe ich endlich offiziell an „Das Erbe 2“, der Fortsetzung der „Königsmörderin“, die im Spätsommer 2018 im Anschluss an „Yukai“ online gehen wird. Schon in der vergangenen Woche habe ich begonnen die Ideen, die seit Monaten bis Jahren in meinem Kopf herumspuken, nach Charakter sortiert aufzuschreiben. Wie so oft führt das zu Kaskaden mit weiteren Ideen und wie so oft sind es zu viele, um sofort als Szenen aufgeschrieben zu werden.

Und wie so oft klaffen riesige Lücken in der Storyline, geschweige denn, dass ich überhaupt annähernd damit beginnen könnte, die Handlungsstränge der einzelnen Charaktere in eine Struktur zu bringen. Aber das macht nichts. Ich bin ja Discovery Writer und kein Planer. Nur, dass mich die Fülle an Ideen häufig so überfordert, dass die Outline ein Abfallprodukt gratis mitkommt. Schließlich kann ich nur eine nach der anderen aufschreiben.

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Aus der Überarbeitungshölle: Lust und Frust der schriftstellerischen Weiterentwicklung

Als schreibendes Wesen entwickele ich mich kontinuierlich weiter. Das ist völlig normal und auch gut so, denn wir wachsen an unseren Erfahrungen. Frustrierend wird es jedoch, wenn ich auf ein Werk zurückblicke, das ich vor noch nicht allzu langer Zeit (im März 2016) inklusive Korrekturlesen abgeschlossen habe und mit dem aktuellsten von diesem Sommer vergleiche. Ganz besonders wenn Ersteres eine laufende Geschichte ist.

Schon in der Vergangenheit habe ich ältere Geschichten noch einmal sprachlich überarbeitet. Erst vor zwei Jahren habe ich „Der Spion“ (Teil 1 meiner alternativen Fortsetzung zu Black Magician) einer solchen Prozedur unterzogen. Ich ging davon aus, dass die Folgeteile besser wären, weil ich mich in der Zwischenzeit weiterentwickelt hatte. Zudem hatte ich Teil 3 „Das Heiligtum von Yukai“, die Geschichte, um die es geht, im Anschluss an die sprachliche Überarbeitung des „Spions“ ausgedruckt und Korrektur gelesen. So wie ich das mit jeder Geschichte mache, wenn sie fertig geschrieben und überarbeitet ist.

Am Wochenende habe ich jedoch festgestellt, dass ich mir etwas vorgemacht habe. Continue reading „Aus der Überarbeitungshölle: Lust und Frust der schriftstellerischen Weiterentwicklung“

Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende – Monatsrückblick August

Auch der schönste Sommer geht einmal zu Ende – Monatsrückblick August

Nach dreieinhalb Monaten Urlaub von meinem Black Magician Universum und dem Einsetzen des Spätsommers bin ich nun soweit, mich von dem Projekt, das offiziell unter dem Titel „The Project which may not be named“ läuft, emotional zu lösen.

Obwohl schon Ende Juli mit Schreiben fertig geworden, habe ich mich im August einer intensiven Überarbeitung dieses Projekts gewidmet. Nicht nur, weil ich unfähig war loszulassen, sondern auch weil es sich angeboten hat, die erste Überarbeitung direkt zu erledigen. Beim Schreiben fallen mir in der Regel schon Todos auf, die ich dann entweder im Text vermerke oder in ein gesondertes Dokument schreibe. Manche Ideen verändern sich beim Schreiben und man sieht Teile des Plots mit dem Fortschreiten der Handlung noch einmal in einem anderen Licht, was eine Anpassung früherer Stellen erfordert. Und solange man von dem Projekt noch nicht genug und die Handlung dafür umso besser im Kopf hat, bietet sich eine unmittelbare Überarbeitung an.

Normalerweise brauche ich keinen kompletten Monat inklusive einer Urlaubswoche, um ein Projekt von ca. 200k zu überarbeiten. Allerdings war dies mein erstes Projekt auf Englisch, weswegen es sprachlich mehr zu korrigieren gab als sonst; mit ziemlich vielen Facepalms übrigens, weil es beim Lesen eigentlich so klar war. Andere Stellen wiederum haben mir echtes Kopfzerbrechen bereitet und Diskussionen mit Dritten erfordert, um meine Gedanken zu ordnen, neue Anregungen zu bekommen oder einfach Problempunkte bestätigt oder entkräftet zu bekommen.

Dreieinhalb Monate – ein ganzer Sommer – sind eine lange Zeit für einen Urlaub vom eigentlichen Schreibprojekt. Es war eine wundervolle, magische Zeit wie jeder Sommer, insbesondere des Juli-Camps, aber dieses Jahr war es noch einmal anders. Und das nicht nur wegen der neuen Erfahrungen in Bezug auf meine Schreibe. Zwischendurch war ich nicht einmal sicher, ob ich wirklich zurückfinden kann, hatte ich mir doch ein Akkarin-Gavin-Crossover geschrieben, das in etwas resultierte, für das ich kurz davor war alles über den Haufen zu werfen. Hätte ich gekonnt, ich wäre mit dem Kerl durchgebrannt. Mich so in dem Projekt zu vergraben war hingegen fast genauso gut.

Jetzt heißt es jedoch Abschied von meiner Sommeraffäre nehmen, schweren Herzens und mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn das Projekt ist abgeschlossen.

Die letzten Züge der Überarbeitung fanden hauptsächlich in meiner Urlaubswoche statt. Wie immer mit Kätzchen.

Ganz abgeschlossen? Nein. In einem abgelegenen Teil meines Hirns hält sich eine Horde hartnäckiger Plotbunnies, entschlossen bis zum nächsten Sommer zu überwintern und all meinen Vorsätzen zu trotzen. Da diese Erfahrung der vergangenen Monate so unglaublich gutgetan hat, werde ich es im nächsten Jahr erneut so handhaben und im Sommer mit meinem Akkarin-Gavin-Crossover ein weiteres Mal im Geiste durchbrennen. Davon abgesehen wird allerspätestens im April eine zweite Überarbeitungsphase folgen.

Ich weiß nicht, ob es an der ganz besonderen Magie des Spätsommers liegt oder daran, dass ich mit dem „Project which may not be named“ nun an einem Punkt angelangt bin, an dem ich die Hände in den Schoß legen und abwarten und Tee trinken muss – vielleicht ist es ein wenig von beidem, doch nun zieht es mich mit aller Macht zurück zu Akkarin, Sonea und den anderen Gildenmagiern und meinen sachakanischen OCs. Auf einmal habe ich wieder Lust, meinen Re-read von „The High Lord“ wiederaufzunehmen und im Anschluss mich der letzten Kapitel der Schwarze-Sonnen-Trilogie anzunehmen, die noch einer sehr gründlichen Überarbeitung bedürfen. Ich habe wieder Lust, mich wieder in meine laufenden Stories „Das Heiligtum von Yukai“ und „Schwärzer als die Nacht“ einzulesen und die bis zur Winterpause anstehenden Kapitel durchzukorrigieren, damit ich mich anschließend voll und ganz in die Arbeiten von „Das Erbe 2“ stürzen kann.

Das Einzige, auf das ich mich nicht freue, ist mich wieder an die deutsche Notation der wörtlichen Rede zu gewöhnen. Aber nach ein paar Wochen wird sich auch das wieder gelegt haben. Die Tatsache, dass es mir im Englischen leichter fällt, Dinge auf den Punkt zu bringen, wird allerdings dazu beitragen, die Wordiness meiner deutschen Projekte zu reduzieren.

Missetat begangen – „Die Königsmörderin“ ist fertig

Missetat begangen – „Die Königsmörderin“ ist fertig

Nach etwas mehr als anderthalb Jahren, 831k Wörtern* und 56 Kapiteln ist es vollbracht: Die Rohfassung der ’Königsmörderin’ ist abgeschlossen und überarbeitet. Damit ist dieser erste Teil von „Das Erbe der schwarzen Magier“ von seinem Umfang her etwa gleichauf mit den Teilen der Vorgängertrilogie „Die Bürde der schwarzen Magier“. Also wieder reichlich Lesestoff.

Alles begann Anfang September 2015. Seitdem habe ich mit einigen Unterbrechungen an diesem ersten Band meiner zweiten Trilogie, die Black Magician auf alternative Weise fortsetzt, geschrieben. Darunter mehr als drei Monate Korrekturlesen von Band 3 der ersten Trilogie (Yukai) und, drei CampNaNoWriMos, in denen ich mich der Schwarze-Sonnen-Trilogie gewidmet habe und hier und da kleinere Unterbrechungen. Mehr als die Hälfte (ca. 470k) habe ich in den offiziellen NaNoWriMos 2015 und 2016 geschrieben.

Wo ’Yukai’ die Handlung ein wenig von der Gilde fortgeführt hat, ist diese in der ’Königsmörderin’ wieder in einem zentraleren Fokus. Trotzdem gibt es eine nicht gerade unwichtige Handlung in Sachaka, die sich durch die gesamte Trilogie ziehen wird. Es gibt jede Menge Action und Humor, ein in einer D/s-Beziehung lebendes Hauptpair, das sich selbst nicht so ganz ernstnimmt und das mit zwei schlimmen Kindern und einem verrückten Diener in einer Residenz lebt, einen Barney Stintson der Magiergilde, ein zwielichtiges Comeback, ein langersehntes Wiedersehen, unerwartetes Fremdflirten, sachakanische Cachikas und jede Menge Tote, die Gilde erschütternde Skandale und einen sie spaltenden Streit – und einen neuen Antagonisten. Und wahrscheinlich noch so einiges andere, das mir gerade nicht einfällt.

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CampNaNoWriMo 2017 – Das kürzeste Camp ever

CampNaNoWriMo 2017 – Das kürzeste Camp ever

Ja, damit habe ich mich dieses Mal selbst überrascht. Ich war mit dem Camp fertig, bevor man seinen Wordcount überhaupt validieren konnte. Das ist mir bis jetzt noch nicht passiert. Auch nicht bei einem Überarbeitungscamp. Ich wusste gar nicht, wie ich mit einem solchen Luxusproblem umgehen sollte. Ok, strenggenommen gibt es noch ein paar kleine Todos, die ich aber bewusst geschoben habe.

Aber der Reihe nach.

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