Ich und das Schreiben – Passion, Obsession oder nur ein exzessives Hobby?

(ein etwas länglicher Artikel darüber wie ich das Schreiben, mich und die Welt um mich herum wahrnehme)

Lucifer Morningstar: Tell me, Sonea, what do you desire?

Me [breathless and paralysed]: I want to write.

Lucifer [rolls his eyes]: Boring! That girl didn’t murder anyone! Except [he flashes a devilish grin] in her stories. Ah, she’s a naughty one.

Hin und wieder, wenn ich aus meiner Gedankenwelt auftauche und die Welt um mich herum wahrnehme, merke ich zwei Dinge ganz deutlich:

  1. Ich verstehe diese Welt nicht. (Nicht mehr? Habe ich sie jemals verstanden? Ich weiß es nicht.)
  2. Ich bin anders als die anderen. (Klar, jeder ist anders. Aber ich meine so anders anders. So wie ein Alien, das auf dem falschen Planeten gestrandet ist. Seit ich das vor ein paar Jahren erkannt habe, halte ich an dieser Beschreibung fest, weil ich sie so treffend finde.)

Ein zentraler Teil dieses Andersseins ist das Schreiben. Ich verbringe jede freie Minute mit Schreiben oder denke über Plot und Charaktere nach. Oft muss ich mich dazu zwingen, auch mal etwas anderes zu machen, einen Film zu schauen, ein Buch zu lesen, Spazieren zu gehen, ins Kino zu gehen, Sport zu machen. Zum Glück habe ich ein Sportprogramm, an das ich mich sklavisch halte, aber wenn es dann soweit ist, ins Fitnessstudio oder zum Yoga zu fahren, ärgere ich, weil das Zeit ist, in der ich nicht schreiben kann. Meistens bekomme ich mich nur dazu überredet, indem ich mir sage, dass eine Pause für die Regeneration meiner kreativen Batterien wichtig ist und ich mit Abstand besser über aktuelle Schreibprobleme reflektieren kann.

Mein perfektes Wochenende, mein perfekter Urlaub sieht so aus, dass ich mich in meiner Wohnung verschanze und schreibe (abgesehen von Sport, Einkaufen und mit meinen Katzen zu klickern). Ich muss keine Menschen sehen und ich vermisse es auch nicht, unter Menschen zu sein. Aber irgendwie habe ich das noch nie. Soziale Aktivitäten verursachen mir einen seelischen Kater am nächsten Tag, für den ich nicht einmal Alkohol trinken brauche. Ich bin diejenige, die ab und zu mal mit einer Freundin ein paar Cocktails trinken geht. Momentan tue ich nicht einmal das, weil meine momentan einzige Freundin in einer anderen Stadt wohnt. Und wisst ihr was? Auch wenn das hin und wieder schön wäre, bin ich mit meiner Situation zufrieden. Zuhause bei meinen Katzen zu sein und zu schreiben, ist so viel schöner als sich unter Leute zu begeben, seltsame Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln, laute betrunkene Menschen oder das Konzept von Cliquen. Die einzige Clique, von der ich jemals Bestandteil war, war eine Gruppe von Nerds (alles Physiker und Informatiker) im Studentenwohnheim, die sich leider irgendwann in alle Winde zerstreut hat. Früher habe ich mich immer verpflichtet gefühlt, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, selbst wenn ich nur wenig Spaß daran hatte. Heute sage ich fast jede Einladung zu einer Party ab, selbst wenn ich die Person, die eingeladen hat, mag. Einzige Ausnahme: wenn meine Nachbarin Geburtstag feiert. Da kommen sowieso nur Spanier und es wird nur Spanisch gesprochen, und wenn ich das Treiben fasziniert beobachte, ist das nicht einmal seltsam. Aber selbst das kostet mich Überwindung, weil fremde Menschen und kein Schreiben.

Bis auf wenige Ausnahmen ist die Welt in meinem Kopf tausendmal spannender als die Welt da draußen. Das ist so, solange ich denken kann. Ich habe schon immer mehr Zeit in meiner eigenen Welt verbracht, was nicht heißt, dass ich nicht spannend finde zu erforschen, wie die Welt, in der ich lebe, funktioniert, was sich in meiner Begeisterung für Naturwissenschaften zeigt. Mit den meisten Menschen kann ich nicht viel anfangen, ich betrachte sie wie eine andere Spezies und kann einfach nicht begreifen, warum sie sich so irrational verhalten. Teilweise macht die Welt mich auch wütend und hilflos. Während in so ziemlich jeder Fantasywelt ganz viele Leute zusammenarbeiten, um die globale Katastrophe zu verhindern, wird in dieser Welt alles daran gesetzt, sie noch schneller zu zerstören. Und die Handvoll, die es zu verhindern versucht, wird ignoriert.

Aber es geht beim Schreiben nicht nur um Flucht und Kompensation. Mir fallen die Missstände der realen Welt nur auf, wenn ich lange genug aus meiner eigenen Welt auftauche. Ja, Schreiben ist auch zu einem großen Teil Eskapismus. Aber es ist auch so viel mehr. Es ist kreativ, es beflügelt, es ist der Ort, an dem ich mich entfalten kann, und es ist Therapie. Durch das Schreiben habe ich mir seit meinen Spätzwanzigern ein paar Social Skills beigebracht, die zumindest ein bisschen dazu beitragen, nicht total der Sonderling zu sein. Wenn um mich herum alles zusammenbricht, sind meine Geschichten der einzige Zufluchtsort, an den ich gehen kann und in dem ich bleiben kann, bis das Schlimmste überstanden ist und ich eine kleine emotionale Distanz gewonnen habe. An dem ersten Tag im neuen Gebäude meiner Firma, als ich völlig reizüberflutet auf meinem Platz saß und nichts als nach Hause wollte oder wahlweise mich wie eine verängstigte Katze unter einem nichtvorhandenen Sofa verstecken wollte, waren meine Geschichten der Rettungsanker, der mir ein bisschen Normalität gab.

Ich schreibe mehr als die meisten anderen Autoren, die ich kenne. Sehr viel mehr. Bei vielen teilt sich das Schreiben den Rang mit Arbeit/Studium, Freunden, Familie und anderen Freizeitaktivitäten. Ja, auch andere nutzen zusätzliche freie Zeit zum Schreiben, doch es geht nicht darum, dass andere das auch machen – es geht um das Extrem. In Bezug auf meine Interessen/Vorlieben/Obsessionen/Leidenschaften bin ich sehr eingleisig und ich ärgere mich, wenn ich dem nicht nachgehen kann. Jeden Sonntagabend ärgere ich mich, weil das Wochenende vorbei ist. Jede Mittagspause, in der ein Kollege reinplatzt und trotz meines Mittagspausenschildes etwas von mir will und mich aus der Geschichte reißt, ärgere ich mich. Ich ärgere mich, wenn ich zu viel in Sozialen Medien rumgegammelt habe, ich ärgere mich, wenn Erwachsenendinge mich vom Schreiben abhalten, ich ärgere mich, wenn hunderttausend unerwünschte Gedanken mich nicht in meine Welt eintauchen lassen, und ich ärgere mich am Tag nach dem langersehnten und superschönen Abend mit meiner Nachbarin auf dem Balkon, weil ich einen seelischen Kater habe und erst irgendwann am Nachmittag etwas auf die Reihe kriege. Schreiben steht bei mir an oberster Stelle. Danach kommt zuerst gaaaanz lange nichts, bevor Dinge wie Arbeit, Essen, Schlafen und andere Freizeitaktivitäten kommen.

Das heißt nicht, dass mich andere Dinge nicht interessieren. Ich liebe Musik, ich liebe Fantasybücher, ich liebe Actionfilme, ich liebe Antihelden, ich liebe meine Katzen, ich liebe es (meistens) zu programmieren (was ich beruflich mache) – und ja, einigs davon kann mitunter ebenfalls obsessive Züge annehmen – aber es fällt mir unglaublich schwer, diesen Dingen Raum einzugestehen. Diese Woche habe ich zum ersten Mal seit der Oberstufe wieder gebastelt, weil ich für die Klima-Demo am Freitag ein Plakat gemacht habe. Deswegen konnte ich fünf Abende in Folge nicht an meinem aktuellen Projekt arbeiten. Das hat nur funktioniert, weil mir das Thema wichtig genug war und ich hatte unglaublichen Spaß, für eine Weile einer anderen kreativen Tätigkeit nachzugehen und darin aufzugehen.

Dass Schreiben für mich die höchste Priorität in meinem Leben hat, das merkt man auch schnell, wenn man mich danach fragt. Früher dachte ich immer, ich wäre einfach nur introvertiert und einzelgängerisch, aber wenn ich intro wäre, würde ich nicht wie ein Wasserfall über meine Leidenschaften und Obsessionen reden, oder? Nachdem ich damit schon mehrere Arbeitskollegen und meinem letzten Partner mit meinen Monologen über das Schreiben auf die Nerven gegangen bin, bin ich etwas vorsichtiger geworden und rede nur noch darüber, wenn ich gefragt werde und da wirklich Interesse zu sein scheint (was irgendwie ziemlich brutal ist, weil ich dann etwas Wichtiges, an dem ich fast zerberste, zurückhalten muss). Zum Teil passiert mir das auch mit diversen Fandoms, allerdings fallen die irgendwie mit in diesen Bereich, weil ich daraus Energie und Inspiration ziehe. Früher, vor meinen Fanfictions, habe ich die Leute mit Physik (meinem Studienfach) gelangweilt, was wahrscheinlich noch schlimmer war, mit Geschichten können die meisten immerhin noch etwas anfangen. Heute, sieben Jahre nach meiner Promotion, bin ich aus der Thematik leider ziemlich raus, aber dafür habe ich ein anderes wissenschaftliches Thema gefunden, über das ich stundenlang reden könnte und jede Information wie einen Schwamm in mich aufsauge: Die Klimakatastrophe und die Zerstörung unseres Planeten. Es ist ein absolutes Angstthema, doch stellt man einmal die Gefühle hinten an, ist es unglaublich spannend, weil hier so viele verschiedene Natur- und Sozialwissenschaften zusammenfließen und es Spaß macht, diese Zusammenhänge zu entdecken. Ich glaube, die Faszination ist eine ähnliche wie für Schreiben, für die Welt von Black Magician, die ich in und auswendig kenne, aber auch für Fantasywelten im Allgemeinen, weil dort ebenfalls so viele verschiedene Bereiche zu einem umfassenden, vielseitigen und detaillierten Gesamtbild zusammenkommen.

Schreiben ist der einzige Weg, andere an der Welt in meinem Kopf teilzuhaben und mit Menschen in Kontakt zu treten, die so viel Spaß daran haben, über Black Magician und meine Geschichten dazu zu sprechen wie ich. Menschen im echten Leben neigen dazu, meine Welt nicht zu verstehen, nicht nachzuvollziehen, warum mir Dinge schwerfallen, mit denen scheinbar niemand sonst ein Problem hat. Manche sagen, dass sie etwas nachvollziehen können, aber wenn ich nachhake, merke ich schnell, dass ihr Verständnis nur an der Oberfläche kratzt. So wie wenn man einem depressiven Menschen sagt, dass man mit ihm fühlt, weil man selbst manchmal auch traurig ist. Meine Geschichten hingegen fühlen sich an wie Kommunikation auf Metaebene. Schriftlich konnte ich mich schon immer viel besser ausdrücken, als mündlich, weil man unendlich viel Zeit hat, sich die passenden Worte zurechtzulegen. Durch meine Geschichten kann ich ausdrücken, was mich bewegt und andere Menschen bewegen. Und das ist toll. Doch selbst hier erkläre ich oft noch viel, weil es mir wichtig ist, dass meine Gedanken und Intentionen – meine Welt eben – verstanden werden.

Oft, wenn ich über das Schreiben spreche, dann spreche ich von einer großen Leidenschaft. Ich kann jedoch nicht abstreiten, dass diese auch obsessive Züge hat. Als ich vor vier Jahren nach mehr als zehn Jahren Single wurde, habe ich mich noch mehr ins Schreiben vergraben. Natürlich war es anfangs auch Flucht und Therapie (es wäre gelogen, etwas anderes zu behaupten), doch in erster Linie hatte ich mit einem Mal sehr viel freie Zeit, die ich auf genau diese Weise endlich in meine Leidenschaft investieren konnte. Ich denke immer, dass, wenn ich mehr Zeit hätte, ich diese ja auch für andere Hobbies verwenden würde, aber auch das wäre gelogen. Freie Zeit geht fürs Schreiben drauf. Immer. Seit ich nur noch vier Tage die Woche arbeite, bedeutet das ein dreitägiges Wochenende nur für mich und meine Geschichten. Ich wüsste keinen besseren Weg, um meine Zeit zu verbringen.

Wenn ich so darüber nachdenke, frage ich mich, ob ich überhaupt bereit wäre, noch einmal einen Menschen so sehr in mein Leben zu lassen. Nicht wegen möglicher Verletzungen und auch nicht wegen des emotionalen Chaos in den ersten Wochen und Monaten, dass mich für unbestimmte Zeit nicht nur aus dem Schreiben, sondern auch aus den geregelten Bahnen meines Lebens reißen würde, und weil ich grundsätzlich allergisch auf Veränderungen jeder Art reagiere, sondern weil ich das aktuell Wichtigste in meinem Leben dann reduzieren müsste. In der ersten Zeit als Single, dachte ich, ich bräuchte unbedingt wieder einen Partner, weil alleine sein uncool ist. Aber zur selben Zeit habe ich auch allmählich aufgehört, mich anzupassen und wieder mehr ich selbst zu sein und seitdem sehe ich das viel entspannter. Ja, ich würde gerne eines Tages meinen Akkarin finden, aber mein Akkarin müsste sehr viel Geduld mit mir und meiner ganzen Alienishness haben. Er müsste Verständnis dafür aufbringen, dass mir das Schreiben so wichtig ist, und begreifen, dass er mir deswegen nicht weniger wichtig ist, falls das irgendeinen Sinn ergibt. Im Augenblick stellt sich mir diese Frage zum Glück nicht, weil da von meiner Seite aus null Interesse oder Bereitschaft ist, etwas an diesem Zustand zu ändern – ich schreibe hier nur darüber um meine Prioritäten deutlich zu machen.

Das Schreiben ist auch eine Begabung. (Sorry, wenn der folgende Abschnitt arrogant klingen sollte, er ist keineswegs so gemeint, sondern spiegelt einfach nur meine Wahrnehmung wider.) Ich habe nie einen Schreibkurs oder Workshop besucht. Ich lese keine Schreibratgeber, ich kann damit nichts anfangen. Der einzige, den ich mir je gekauft habe, verstaubt in meinem Bücherregal. Ich analysiere Filme, Bücher und Serien bis runter auf die Detailebene und schreibe dann, was ich gerne lesen würde. Ich lese keine Anleitungen für Charaktere oder Spannungsbögen – alles was ich schreibe, kommt so aus mir heraus. Und auch wenn Schreiben ein kontinuierlicher Prozess des Lernens und Besserwerdens ist, war die natürliche Veranlagung zum Geschichtenerzählen schon da seit ich denken kann. Für mein englisches Projekt habe ich sogar meine englischen Sprachskills erweitert und war sehr erstaunt, als die Autoren aus der englischen Community überrascht waren, dass ich kein Muttersprachler bin. Ich bin so ambitioniert und perfektionistisch, dass ich mir damit selbst auf die Nerven gehe. Und wenn ich eines Tages mit dem Schreiben (nicht mit meinen Fanfictions, aber mit etwas eigenem) mir ein zweites finanzielles Standbein schaffen könnte oder sogar Vollzeitautorin sein könnte, wäre das nicht nur absolut großartig, sondern würde bedeuten, dass ich noch mehr Zeit in meiner eigenen Welt verbringen kann – Lifetimegoal achieved.

Nach außen ernte ich für meine Schreiberei unglaublich viel Bewunderung und Begeisterung. Selbst, von Menschen, die noch nie etwas von mir gelesen haben, aber die bereit sind, sich meine Monologe anzuhören. Doch, wenn ich nach meinem Urlaub im Büro stolz berichte, dass ich die ganze Zeit nichts anders als Schreiben gemacht habe, ernte ich auch verwunderte Blicke. Vielen Menschen ist nicht nur nicht klar, wie viel Arbeit in einem kreativen Werk steckt und sie verstehen auch nicht, wie man so ungesellig sein kann wie ich.

Es heißt, dass Wahnsinn und Obsession bis zu einem gewissen Grad für den kreativen Schaffensprozess erforderlich wären. Ich weiß nicht, ob das stimmt, kann es mir aber sehr gut vorstellen. Ich glaube, dass die Kombination aus diesem einen speziellen Interesse, Beharrlichkeit und Leidenschaft dazu geführt haben, dass ich zwei große Trilogien zu meinen Lieblingsbüchern geschrieben habe und kurz davor stehe, den letzten Teil der dritten Trilogie zu beginnen. Und dass diese entgegen all meinen anfänglichen Hoffnungen und Befürchtungen auf solch große Begeisterung stoßen.

Eine Tätigkeit, die obsessive Züge annimmt, hat auch Schattenseiten. Da ich meinen Alltag ziemlich gut durchplane, laufe ich zum Glück nicht Gefahr, meine Ernährung, Hygiene, Arbeit oder Erwachsenendinge zu vernachlässigen (auch wenn ich Letztere freudig vor mir herschiebe). Aber die Versuchung ist immer dann groß, wenn ich etwas tun soll, das mich nicht erfüllt. Und man läuft Gefahr, auszubrennen. Letztes Jahr hatte ich das, wobei da noch persönliche Probleme hinzukamen, doch ich würde lügen, wenn nicht auch jahrelanges exzessives Arbeiten an meinen Geschichten, zu kurze Nächte und fehlende Ruhephasen nicht einen großen Anteil dazu beigetragen hätten, dass es mir so schlecht ging. Es ist also auch eine Frage der Balance, wobei meine Definition von Balance ganz anders angesiedelt ist, als die der Menschen, die ich kenne. Mittlerweile bin ich wieder voll in meiner Obsession drin und nutze sie für die überlebenswichtige Abkopplung zur Welt da draußen und um neue Kraft zu schöpfen. Mit drei Tagen Wochenende geht das noch viel besser und ich merke, wie sehr ich darüber aufblühe.

Wäre ich aus Sachaka, würde ich vielleicht sagen, dass Schreiben meine Erfüllung ist. Und ich frage mich gerade, ob ich deswegen nicht unbewusst so viel meiner eigenen Persönlichkeit in Takans Figur in der Schwarze-Sonnen-Trilogie gegossen habe, womit ich jetzt nicht nur seine eigene Liebe zum Geschichtenerzählen meine. Nur, dass es bei ihm irgendwie auf eine liebenswerte Weise verschroben wirkt, während ich für meine Mitmenschen in erster Linie anstrengend bin.

Auch wenn mir die obsessiven Züge des Schreibens bewusst sind, bin ich auch stolz darauf und dankbar. Ohne das hätte ich wohl nie die Energie und Ausdauer aufgebracht, um ein solch umfangreiches Fanfiction-Universum zu schaffen oder Menschen gefunden, mit denen ich mich darüber austauschen kann. Und ich habe große Lust, noch viele weitere solcher Universen zu erschaffen.

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